Willkommen auf meinem Blog

Auf dieser Seite findet ihr -in den verschiedenen Rubriken unter dem Titelbild- viele nützliche Infos rund um das Thema Vietnam und zudem jede Menge lustig-bis spannende Anekdoten aus meinem Alltag, als Schwiegertochter einer vietnamesischen Familie..

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Advent, Advent..(ach du heilige Scheisse)

So, nachdem wir es nun vor ein paar Tagen endlich geschafft haben, auch noch den grossen Untertopf  (und damit meine ich wirklich gross!) unseres vietnamesischen Neujahrsbaumes zu entfernen -den eigentlichen Baum hatte Tung bereits vor etlichen Wochen abgesägt und nachts heimlich auf die Strasse gelegt-,
können wir ihn aber eigentlich auch schon bald wieder reinholen, da das neue Jahr ja inzwischen schon wieder vor der Tür steht..!

Josef und Maria winken bei einer Schulveranstaltung an Weihnachten ihren treuen Fans

Stellt sich für viele von euch da draussen, sicherlich die Frage, wie das eigentlich so zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel ist, am anderen Ende der Welt, in Vietnam?!
Kennen die Vietnamesen Weihnachten -und vor allem: feiern sie es auch?!
Und wenn ja, -wie feiern sie es dann?!
Und wie ist das dann mit Silvester und dem vietnamesischen Neujahrsfest, "Tết" genannt?!

101 Bärchen-Baum in einem Hotel

Ich will versuchen, für euch ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Im Allgemeinen kündigt sich die Vorweihnachts- und Vorvietnamesischesneujahrsfestzeit, in der Regel mit einem gaaaanz, gaaaanz grausamen Ritual an, dass alle Jahre wieder kehrt und uns dann für mindestens 4-5 Monate verfolgt...:



Der unvergessliche Dauerbrenner in Vietnam: Abba`s "Happy New Year" Song.
Mein ganz persönlicher Alptraum dieses Hits, beginnt bei dem oben geposteten Link, in etwa bei Minute 00:55. Diese eine, kleine, fiese Stelle "happy neeeheeew year, happy neehhheeew year..." trällert hier rauf und runter und rauf und runter und rauf....und natürlich auch wieder runter... :/

In Vietnam ist es kein Problem, wenn Santa aus Ghana kommt

Das Lied wird überall und zu jeder nur erdenklichen Gelegenheit gespielt.
In Supermärkten und Läden, in voller Lautstärke -bei letzterem über deren Mega-High-End-Boxen- auch noch auf offener Strasse, in jedem Haushalt, bei jedem Besuch, bei jeder Veranstaltung, bei jeder Party...
Ja, sogar das Fernsehen ist nicht davor sicher und die Werbung bedient sich hier auch ganz eifrig, in rund einem Dutzend Werbespots, dieses Samplers.
Ein "entkommen" ist also schier unmöglich, Flucht zwecklos.

Dabei ist es eigentlich nicht unbedingt so, dass die Vietnamesen einen besonderen Bezug zu Weihnachten hätten.
Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung ist christlich und kann daher auch etwas mit Begriffen wie "Josef und Maria", "die Geburt Jesu" und dem "heiligen Abend", anfangen.
Der flächendeckende Rest, feiert einfach mal -vermutlich weil es die grossen Industriestaaten halt tun- mit, ohne dabei wirklich zu wissen wie oder warum..

In der Arbeit musste für den Baum der deutsche "Profi" ran

Das erklärt dann vielleicht auch, dass Weihnachten in Vietnam ein bunter Mix aus irgendwie allem ist, was in vietnamesischer Vorstellung wohl Weihnachten sein könnte:
Viel Kitsch, Bling-bling, Licherketten, Kunstschnee, Rentiere - und eben eine handvoll ausgewählter Weihnachtssongs!

Die grossen Städte erleiden somit zur Adventszeit eine riesen Reizüberflutung an Dekomaterialien, um dann, wenn der Tag der Tage gekommen ist, mit einem grossen Fragezeichen, was nun eigentlich getan werden soll, zu enden.
Denn wie Weihnachten aussehen soll, dafür gibt es reichlich Vorlagen im TV und über das Internet, nur warum das ganze und vor allem, wie das eigentliche Fest, der heilige Abend zelebriert werden soll, ist den Vietnamesen anscheinend noch nicht so ganz klar.

Zwischen Palmen und Topfpflanzen

In Schulen gibt es beispielsweise deshalb am 24.igsten, oft einfach irgendwelche Tanz- u. Gesangsaufführungen und
wer auf gemütliche, intime Familienabende- oder Feste, Bescherung, Plätzchen oder Adventskranz hofft, den muss ich leider enttäuschen, denn "die Alten" tun in der Regel an diesem Tag gar nichts und die jungen Leute tun das, was sie immer tun  - sie gehen es mit ordentlich viel Lärm und Alkohol im Karaoke oder der Disko feiern.

In der "vietnamesischen Variante" checkt Maria ihre E-mails
Haben die Vietnamesen dann endlich den fragwürdigen Teil an Weihnachten hinter sich gebracht, steht auch schon das nächste "Importmysterium" an: Das westliche Neujahr!
Dieses würden Vietnamesen im Normalfall gar nicht "begehen", da die meisten asiatischen Länder ihr "eigenes" Silvester haben, dass sich nach dem Mondkalender richtet, welches sich von Jahr zu Jahr um einige Tage oder Wochen verschiebt und dass rund 1-2 Monate nach dem uns eigentlich bekannten Jahresneustart anstehen würde..
Ja, würde..aber die Vietnamesen wären nicht die Vietnamesen, wenn sie sich dafür nicht auch was hübsches hätten einfallen lassen und so wird dann eben auch der 31.12, mal eben schnell zu einem Nationalfeiertag -ohne wirklichen Sinn und Funktion- umfunktioniert.

Und auf welche Weise das neue Jahr, dass in Asien eigentlich ja noch gar nicht das neue Jahr ist, dann gefeiert wird, könnt ihr euch sicherlich bereits denken..:
Richtig! Mit viel Lärm, Alkohol und im Karaoke oder der Disko, zu harten Bum-Bum beats.

Eins der wenigen Weihnachtsgeschenke, die ich in Vietnam bekommen habe
Wenn dann (Gott sei Dank) dieser ganze, verwirrende "Mitläufer-Marke Eigenbau-Stress" vorüber ist, beginnt man sich langsam auf das vorzubereiten, wovon man auch wirklich was versteht: Das Tết-Fest, nämlich das wirkliche Neujahrsfest der Vietnamesen und vieler anderer asiatischer Länder.

Wie dieses dann von statten geht, beschreibe ich euch jedoch beim nächsten Mal und wünsche an dieser Stelle schon mal vorsorglich, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch, ins "neue Jahr", bevor ich euch noch kurz ein paar Bilder vom letzten Jahr, bei uns zu Hause zeige.

Wir, oder besser gesagt ich, hatte letzten Dezember nämlich beschlossen, unserer "Kurzen", ihr erstes richtiges Weihnachtsfest+Adventszeit, nach "deutscher Manier" auszurichten, um ihr einen kleinen Einblick in meine Kultur zu geben und zudem, weil ich mich daran erinnere, wie schön Weihnachten als Kind für mich selbst war.

Im Erwachsenenalter hat sich das dann zwar etwas gewandelt und ich empfand den ganzen Weihnachtstrummel, das rennen nach Geschenken und den allgemein, viel zu weit überzogenen Kommerz-u. Konsumwahn zu dieser Zeit einfach nur nervig und unschön.
Insgeheim lief bei mir das Fest der Christen, unter "Fest der Scheinheiligkeit".

Seltsamerweise hat sich das aber wieder geändert, seit ich es in den letzten Jahren nicht mehr so richtig feiern konnte und deswegen möchte ich Bi (s.bald unter "Über mich" od. der Tag-Cloud) nun ein Stück von diesem Zauber, den Weihnachten auf die Kinder hat, näherbringen.

Hier also die Fotostrecke vom Winter 2010:

Han, King Kong und ich an Bi`s 1.Weichnatsfest

Mein selbstgebastelter Adventskranz

Natürlich gabs auch eine Bescherung

Han mit einer Freundin, beim öffnen der Geschenke

Neugierig kuckt Han, was in Papas Weihnachtskarte steht

..und freut sich über das anscheinend gelungene Geschenk

unser Wohnzimmer mit Girlande und Plastikbaum ein bisschen auf Weihnachten getrimmt

Sonntag, 11. Dezember 2011

Sie liebt mich, sie liebt mich nicht...

Für all die jenigen unter euch, die meinen, noch relativ "jungen" Blog schon regelmässig verfolgen, erstmal ein grosses "sorry"!
Ich habe mir vor ein paar Tagen wohl einen Virus über das Internet eingefangen und seidem steht mein Notebook kopf, was vielleicht die erst spärlich gesäten posts und die ewigen Baustellen auf meiner Seite erklären.
Ich werde mir künftig mehr Mühe geben, euch nicht so lange auf die neuen Einträge warten zu lassen, aber nun zum eigentlichen Grund meiner neuen Nachricht:

Das wäre eine Email, von einer neuen Internetbekanntschaft gewesen, die seit einigen Monaten nun, in Hanoi lebt. Dort schrieb sie mir: "Ich komme mir in Vietnam manchmal vor, wie unter einer riesen Kinderschar.."
Mit Verweis darauf, dass dieser Gedanke allerdings nichts mit der Grösse meiner Bekannten zu tun hat.

Auslöser für diese Feststellung, war ein Gang zur Apotheke, auf "Heimaturlaub" in Deutschland, wo ihr schnell und unkompliziert geholfen werden konnte.
"In Vietnam wäre das wieder ein riesen Umstand gewesen", schrieb sie weiter und dann kam die Frage: "Ob ich sie verstehen würde? Ob ich wüsste, was sie meint"?!

Ob ich weiss, was sie meint?!?!

Ja aber Hallo! :) Ich kann sie nicht nur verstehen, seit dieser Mail von ihr, fühle ich eine tiefe, seelische Verbundenheit!! ;)

Jedoch meinte die Bekannte auch, "psst, aber bitte niemanden weitersagen" :)
Guuuut, ich werde es nicht weitersagen... - Ich werde drüber schreiben! ;)
Ihre Identität ist hier ja gewahrt und wir sind ja unter uns. Ich für meinen Teil, habe aber kein Problem damit, hier mal "Tacheles" zu reden und ohne Umschweife zu zu geben: "Ja! Auch mir gehen die Vietnamesen hin und wieder auf den Sack!"
Und das nicht nur hin und wieder, sonder geschätzte 5 Minuten täglich.
Wenn sich zum Beispiel mal wieder zum hundertsten, ein zwei Köpfe nach mir umdrehen und einer der beiden Köpfe zum anderen sagt: "Boah, eine Tay! Da läuft eine Tay", oder wenn bei einer, meiner wenigen Einkaufstouren im Big C Center oder der Metro, zum dritten Mal in folge, meine Einkäufe inspiziert und kommentiert werden oder aber, ich zum tausendsten nach über 3 Jahren gefragt werde, was wir eigentlich essen Zuhause..
Weiter Klassiker, sind missglückte Englischversuche, der unumstrittene "Hello!"-Rufe-Renner, bestaunen und anfassen, der blonden Haare, die Bitte um Almosen, die weitverbreitete Meinung, das Geld würde auf Konten von Ausländern von alleine nachwachsen, irgendwelche anderen abstrusen und teils beängstigenden "Annährungsversuche" und der Ausstausch von Informationen darüber, wer oder was ich bin unter mir völlig unbekannten Menschen.
(Vietnamverrückt?!)

Da das aber noch nicht ganz das ist, was meine Bekannte gemeint hat, als sie von der Kinderschar schrieb, gehe ich noch etwas weiter ins Detail.

Für "uns", die Leute, die nämlich im Ausland grossgeworden sind, kann Vietnam vermutlich nie mehr sein, als eine "Hassliebe".
So niedlich und liebenswürdig, die Unbeholfenheit der Vietnamesen auf den ersten Blick auch sein mag, muss man sich -aus welchen Gründen auch immer- über einen längeren Zeitraum hier aufhalten, kann einen das mitunter in den Wahnsinn treiben.
Wir Deutschen, Österreicher oder Schweizer sind im Verlgeich zur vietnamesischen "Gemütlichkeit" (Lethargie?) und Gleichgültigkeit wahre Workaholiker und Perfektionisten.

Über Türen, die nicht richtig schliessen, Kanten, die nicht gerade sind, Bodenbeläge, die Wellen schlagen, oder Bilder, die schief hängen, zuckt man hierzulande nur gelassen mit der Schulter, während uns diese Bilder teilweise bis in den Schlaf verfolgen.

Die Frage ist allerdings, welche Lebensform einem die höhere Lebensqualität beschert, die Bilder, die perfekt an der Wand hängen, oder ein gemässigter Pulsschlag mit friedlicher Nachtruhe?!

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Frauen in Vietnam

Inspiriert, durch die göttlichen Bilder aus Hanoigirls Blog, die mir netterweise auch ihr Bildmaterial für diesen post zur Verfügung gestellt hat, wofür ich an dieser Stelle nochmal vielen Dank sagen möchte und auf ihre Seite verweisen will, die ihr rechts unter der Rubrik "Friends" findet -
und durch einige, ziemlich schockierende Vorurteile, von Freunden und Bekannten aus Deutschland, will ich nun auch endlich etwas über die Frauen Vietnams sagen.

"Heimchen am Herd" ist nämlich weit gefehlt!

Vietnam befindet sich in einem starken und rasanten Wandel, der natürlich auch an den Frauen hier, nicht spurenlos vorüberzieht.
Und die moderne Frau in Vietnam möchte vor allem eines:

Ihr Leben selbst bestimmen und in die Hand nehmen!

Durch meine anfängliche Zeit, als Lehrerin an einem Englischinstitut, konnte ich einen klasse Einblick in die Pläne und Lebensvorstellungen, der jungen Vietnamesinnen gewinnen.
Auf die Frage, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen, wann sie heiraten und Kinder kriegen wollen, antworteten fast alle von ihnen: "Ich möchte erst die Schule beenden, studieren, am besten ein paar Jahre, an einer Universität im Ausland, dann einen guten und sicheren Job haben und danach, so etwa mit 30 eine Familie gründen."

Der Trend geht also auch in Vietnam, ganz klar mit der Zeit.

Mit dieser neuen Einstellung zur Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, hat sich auch das Selbstbewusstsein der Frauen weiterentwickelt.
War das frühere Bild der vietnamesischen Frau ein unterwürfig, gesenkter Blick, ein scheues -mit der Hand vor den Mund gehaltenes-, leises Kichern und konservative Kleidung, so blickt einem das "brave Mädchen" von einst, heute mit offenem Blick in die Augen, lacht herrzlich, laut auf und trägt durchaus auch mal "Mini".

Die "Liebestöter" sind aus der Unterwäscheabteilung verbannt und man findet auch dort, eine umfangreiche Auswahl an Spitze und Dessous.

Für Haushalt und Kindererziehung, holt man sich tatkräftige Unterstützung von "Oma" und "Opa" oder in Form eines Hausmädchens, damit nebenher noch genug Zeit bleibt, für Karriere, Bildung und ein ausgeprägtes, soziales Umfeld.

Das aber nicht nur die neue Generation, ihre eigenen Wege geht, sondern auch "die Alten" durchaus schon wussten, was sie wollten, kann ich wunderbar an meiner Schwiegermutter beobachten, die schon lange ohne Mann lebt, eine zielstrebige, wohlhabende und ambitionierte Geschäftsfrau geworden ist, die ihre eigene Firma gegründet hat und in einer anderen, eine leitende Position bekleidet und die nebenbei auch noch einen grossen Freundeskreis -mit vielen gemeinsamen, gesellschaftlichen Interessen und umfangreichen Hobbies- pflegt.

Hier könnt ihr euch ein "Bild" der modernen, vietnamesischen Frau machen:

Gesellschaftlich, aktive Karrierefrauen

Gebildete Frauen
Unabhängige Frauen

Modebewusste Frauen

Kleine Frauen, mit grossen Plänen für die Zukunft


Mobile und kommunikative Frauen

Frauen auf heissen Öfen
Mehrsprachige Businessfrauen

Dienstag, 6. Dezember 2011

Blog-Info

Alle Angaben, über meine Wahlheimat Vietnam, auf dieser Seite:


Informationen über Vietnam


Ich wünsche euch viel Spass und hoffe ihr findet alles, was ihr wissen möchtet.
Solltet ihr dennoch irgendwelche Fragen haben, könnt ihr sie mir gerne über die 
"Shoutbox" unten rechts auf der Seite, persönlich stellen.

Blog-Info

Alle Tags und Infos zum Thema Reisen nach Vietnam, findet ihr unter dieser Seite:

Blog-Info

Hallo ihr Lieben,
da ich aufgrund eines kleinen, technischen "Defizites", die Inhalte der verschiedenen Seiten nicht in meine "Tag-Cloud" einbinden kann, gibt es diesen "Querverweis", auf folgende Themen:
  • Fahrplan für eine Heirat in Vietnam
  • Ratgeber zum Ehegattennachzug
  • Beglaubigung
  • Legalisation
  • Apostille
  • Gesundheitszeugnis
  • Ledigkeitsbescheinigung
  • Meldebescheinigung
Infos hierzu findet ihr unter folgendem Link auf meiner Seite:


Zum Wörterbuch, gehts hier:


Alles Rund um den Mondkalender und die Sternzeichen in Vietnam, findet ihr hier:

Keo`s vietnamesischer Mondkalender

und ein kleine Sammlung an Sprichwörtern gibts hier:


 

Samstag, 3. Dezember 2011

Steigende Inflation

Hallo ihr Lieben,
in meinem ersten Post greife ich gleich auch mal ein sehr ernstes, aktuelles Problem in Vietnam auf.
Die stark und stetig ansteigende Inflationsrate (mứcllạmlphát).
Im Vergleich zum Vorjahr beträgt diese fast 20%!
Spürbar wird das im Alltag am meisten, durch die inzwischen extrem hohen Lebensmittelkosten.
Die machen auch bei uns im Monat den grössten Posten aus.


In den letzten Jahren erhöhten sich die Preise um mindestens ein Drittel, teilweise auch um bis zu 50%.
Da das vietnamesische Durchschnittseinkommen, der Haushalte aber lediglich zwischen 1,5- und 3 Mio. Dong (rund 50-100€) und das eines Beamten, bei ca 4-5 Mio. (etwa 140-180€) liegt, kann diese überaus heftige Inflation künftig wohl nur von den "Neureichen" und der Oberschicht getragen werden.
Die "normal" verdienenden Familien haben bereits jetzt schon ziemlich, mit den verfügenden Mitteln gegenüber den teils sehr extremen  Lebenshaltungskosten zu kämpfen.
Die Kluft zwischen Arm und Reich wird in den kommenden Jahren also weiter aufreissen und wenn nicht, wie von Regierungskreisen angekündigt bzw versprochen, bald eine Lösungsstrategie parat ist und vor allem auch greift, dann wird Vietnam mit grosser Wahrscheinlichkeit, aus dem -gerade erst verdienten-, besseren Lebensstandard, zurück in die weitflächige Armut gestossen.
Bleibt also zu hoffen, dass denen "da oben" bald etwas einfällt, dass die Situation entschärft.