Willkommen auf meinem Blog

Auf dieser Seite findet ihr -in den verschiedenen Rubriken unter dem Titelbild- viele nützliche Infos rund um das Thema Vietnam und zudem jede Menge lustig-bis spannende Anekdoten aus meinem Alltag, als Schwiegertochter einer vietnamesischen Familie..

Mittwoch, 1. Januar 2014

Nachtrag zu den Kommentaren zum Thema "Stars of Vietnam"

Vorweg: Mir war klar, dass ab Einstellung des Beitrages scharf
geschossen werden wuerde und ich mir sicherlich ein paar mehr
neue Feinde mache. Aber ich stehe bekanntlich auch zu meinen
Worten und werde mit Gewissheit auch nach der ueberaus
freundlichen Nachricht von Juergen gleich gestern Abend noch
mit guten Neujahrswuenschen, der Aufforderung einen ausgelegten
Betrag nun umgehend rueckzuerstatten und einer ebenso freundlich
verpackten-, jedoch sehr aussagekraeftigen Anmerkung (ich zitiere):

Ich hoffe, dass neimand Deinen Post heute falsch versteht und den als 
Zuendstoff nimmt. Mit Zuendstoff meine ich rechtliche Probleme wegen
der Labels. Die sind ja in der VErantwortuung des Verfassers und das 
“dumme” Netz speichert alles. 

zu meinen Worten stehen und nicht zurueckrudern. 
Danke fuer den Hinweis Juergen! Ich weiss.... :)

Zur Erklaerung: Mein Ausstieg erfolgte schon vor einigen Monaten und
ich hatte nie vor irgendjemanden zu verunglimpfen, boese Nachrede zu
betreiben-, wie mir damals ebenfalls wortwoertlich unterstellt wurde:
"SoV gegen die Wand zu fahren" oder aber irgendwelche Leute auf meine
Seite zu ziehen um irgendwelche Intrigen zu spinnen. Wurde mir zwar
alles unterstellt, ist aber voelliger Unsinn. Das war nie meine Absicht und
ist es auch nach wie vor nicht, egal was von der Gegenseite behauptet 
wurde und sicher nach wie vor wird. 

Ich fuer meinen Teil konnte die Sache nicht mehr guten Gewissens 
vertreten und neue Spender und Paten fuer das Projekt anheuern, denke
allerdings auch, dass jeder das fuer sich selbst entscheiden soll. Mein
persoenliches Vertrauen in Umsetzung und Verwendung und in die 
diversen Anliegen die bei einigen dahinterstecken ist aufgrund einiger
Vorfaelle, unstimmiger Antworten und Widerspruechen verloren gegangen.
Wer seines noch hat und der Meinung ist dort sei alles in Ordnung, der soll 
das von mir aus ruhig auch weiterhin so halten. Von dem Standpunkt 
irgendwen bekehren oder aufklaeren zu wollen oder muessen habe ich 
bewusst Abstand genommen. 

Das weitere Ausstiege mir in die Schuhe geschoben wurden ist was es ist:
eine schlichte Unterstellung und ebenso voelliger Bloedsinn wie die teils
dreisten Unterstellungen ich wuerde aus Frust, Unmut oder irgendwelchen
Machtgehabe nun versuchen "den Laden" zu ruinieren, hintenrum irgend-
welche Racheaktionen einfaedeln oder wie viele von euch denken die
bezeichnenden Nachrichten an alle verschicken.

Leute es tut mir leid wenn ich euch da enttaeuschen muss, aber fuer mich
ist das alles eine riesengrossen Kinderkacke und so dermasen laecherlich
und aberwitzig, dass ich mich schon allein fuer die haltlosen Verdaechti-
gungen -ich wuerde hinter alledem stecken- schaeme!
Selbst das es noetig war diesen und den letzten Beitrag auf meinem Blog
zu verfassen um euch aufzufordern mich endlich aus euren Kindereien
aussen vorzulassen ist fuer mich schon oberpeinlich.
Habt ihr denn wirklich nichts besseres und wichtigeres zu tun?

Ich jedenfalls schon und darum bin ich es auch muede staendig zu 
hoeren, dass wieder irgendwo mein Name in diesem Zusammenhang
gefallen ist und mir hier und da verschiedene Fehler angelastet werden,
 man mir unterstellt fuer dies oder jenes verantwortlich zu sein oder 
das eine oder andere angestiftet oder ausgefuehrt zu haben und so 
trotz mehrfacher Aufforderung an Peter dies bitte aufzuklaeren und 
dafuer zu sorgen, dass nicht jeden Tag aufs Neue mein Name 
verunglimpft wird.

Denn ich habe eigentlich weder die Zeit-, noch die Lust dazu  
andauernd zu solch einem Unsinn Stellung beziehen-, mich recht-
fertigen oder erklaeren zu muessen. Das waere wie ich einige von 
euch kenne endlos. Da dreht man sich einfach nur im Kreis und von
daher hatte ich auch von Beginn an darauf verzichtet und war eig.
der Meinung, dass wuerde sich schon von selbst legen sobald die
Leute merken, dass die Sache fuer mich tatsaechlich gegessen ist,
ich aber deswegen jetzt auch niemanden boeses will.
Keine Ahnung woher ihr euren (um Juergens Worte zu verwenden)
Zuendstoff nehmt -wobei ich mir zugegeben im Grunde schon 
vorstellen kann woher's kommt.. 

Aber man moechte ja niemanden etwas unterstellen und so komme
ich auch zur Beantwortung deiner Frage Andy, ob Gelder 
veruntreut werden: Das weiss ich nicht. Ich bin genausowenig vor
Ort wie jeder andere von euch und kann auch nur fuer mich selbst
sprechen wenn ich sage, dass ich mir aufgrund einiger Vorfaelle
da nicht mehr zu 100% sicher bin. Das ist jedoch mein rein 
persoenliches Gefuehl fuer das ich zwar meine Gruende habe, mich
dennoch davor hueten werde mit dem Finger auf irgendwen zu 
zeigen und irgendwelche Anschuldigungen zu machen, wofuer es
-da ich wie gesagt ebensowenig vor Ort bin wie ihr- so auch keine 
konkreten Beweise gibt. 

Mit Aussagen wie Unterschlagungsvorwuerfen wie sie mir von 
Peter in den Mund gelegt wurden nehme ich ganz entschieden
Abstand und es ist auch nicht meine Intention hier irgendwen
an die Wand zu stellen oder irgendwem irgendetwas zu unter-
stellen, sondern schlicht einen Teil der Mitglieder und auch den
Kopf von Stars of Vietnam dazu aufzurufen, dies ebenso nicht 
bei mir zu tun und sich im Gegenzug kuenftig ebenfalls mit 
Schuldzuweisungen und Unterstellungen zurueckzuhalten. Das
ist alles. Mehr will ich mit diesen letzten beiden Beitraegen gar
nicht erreichen. 

Es ist nicht meine Aufgabe Richter zu spielen und ob ihr euer 
Vertrauen behalet oder nicht ist ganz allein eure Sache und soll 
auch jeder bitte ganz fuer sich allein aufgrund seiner gemachten
Erfahrungen und der Antworten die er erhaelt entscheiden. Das
ist nicht mein Feld. Ich rufe niemanden dazu auf an SoV oder
Juergen zu zweifeln. Ich hoffe das habe ich ausreichend betont
und erkennbar gemacht. Was ich persoenlich denke und glaube
ist meine ganz private Angelegenheit und sollte fuer keinen von
euch ausschlaggebend fuer seine eigene Meinung sein.
Jeder soll sich selbst ein Bild machen und sich hierzu weder von
mir, noch von irgendwem anderes beeinflussen lassen.

Wo ihr euch allerdings genausowenig beeinflussen lassen solltet,
ist eure Meinung ueber mich. Da ist schon ziemlich erschreckend
wie manche von euch darauf kommen ich waere der ominoese 
Nachrichtenschreiber oder Anlass fuer diverse Fehlschlaege und 
das wo ich mich bereits vor Monaten aus diesem Projekt zurueck-
gezogen habe und seither ueberhaupt nichts mehr damit am Hut
hatte. Woher kommt's?

Mario, du hast mir auf Facebook nun ein paar der SMS an dich 
in einem Kommentar gesendet. Schoen und gut ich kann in diesen
jedoch nicht den geringsten Hinweis darauf entdecken, der dich
dazu veranlasst haben koennte davon auszugehen, dass diese von
mir stammen wuerden! Du sagst ich wuerde dein Anliegen nicht
richtig verstehen und haette dich falsch zitiert. Zum Ersten habe
ich dich nicht zitiert sondern einen Post von Joerg eingefuegt,
der mir so uebermittelt wurde und in dem davon die Rede ist,
du und Claudia wuerden behaupten, dass der Schreiber nur ich
sein koennte und dieses aus Frust taete. Was davon habe ich nun
genau falsch verstanden lieber Mario? 

Es wurde auch schon mehrfach kommentiert ich haette mit dem
Einen oder Andreren von euch gesprochen und mich auf diese
oder jene Weise zu irgendetwas geaeussert, was ueberhaupt nicht
der Fall war. Was soll denn dieser ganze Schwachsinn? Merken
einige von euch eigentlich ueberhaupt noch was fuer ein voelliger
Bloedsinn das gesamte Szenario hier ist?? Ich dachte ihr haettet euch
zusammengetan um zu helfen und nicht um tag-taeglich irgend-
welche Intrigen zu spinnen, Anfeindungen und Unterstellungen zu
aeussern, Schuldige zu suchen und euch ansonsten gegenseitig die
Schultern zu klopfen wie super ihr seid-, dass alles was schieflaeuft
doch entweder nichts macht oder aber ein mysterioeser Feind 
dafuer verantwortlich sein muesste das es schiefgelaufen ist und 
sonst die Devise vertretet: wir gegen den Rest der Welt und euch
statt mit Nachfragen und Kritik auseinanderzusetzen-, ihr Kritiker
lieber sofort und mit vereinten Kraeften mundtot macht. 

Keine sonderlich ausgekluegelte Politik fuer ein Hilfswerk, dass
sich doch eher offen und selbstbewusst den berechtigten Fragen und
eventuellen Zweifeln stellen muesste. Da heisst es diese wuerden 
lediglich den Kindern schaden. Aber warum denn? Waere es nicht
wesentlich sinnvoller eben der Kinder zuliebe objektiv zu bleiben?
Statt sich angegriffen zu fuehlen und hinter jedem vielleicht mal nicht
durchweg positiven Kommentar gleich einen vermeintlichen Anschlag
aufs ins Herz geschlossene Imperium zu vermute,n die Augen offen zu
halten und so eventuelle Schwachstellen oder Fehler erkennen zu 
koennen um die Moeglichkeit zu haben diese zu verbessern?

Aber gut, das ist euer Ding. Haltet es wie ihr wollt. ABER: Haltet es
in Zukunft doch nun bitteschoen endlich ohne mich. Die Zeit die ich
allein fuer diesen Eintrag nun wieder verschwende geht mir anderswo
ab. Wir haben eben erst ein neues Haus gekauft und bezogen und ich
habe jede Menge Arbeit. Zudem Mann, Kind, eine grosse, grosse
Familie, einen Hund, eine Katze und neuerdings dazu noch zwei kleine
Katzenkinder die allesamt versorgt werden wollen.

Es waere demnach wirklich, wirklich schoen, wenn ihr meiner Bitte
folge leisten wuerdet und mein Name kuenftig bei euren Dramen 
aussen vorbleibt. Ich moechte diese Geschichte gern endlich ein
fuer allemal abschliessen. Mir ist da ehrlich die Zeit zu schade,
die einen die Diskussionen und Erklaerungen um diesen totalen
Irrsinn hier kosten!

Ein frohes Neues und einen guten Start ins neue Jahr 2014, dem
Pferdejahr in Viet Nam, viel Liebe, Glueck, Gesundheit und
Erfolg wuensche ich selbstverstaendlich trotzdem allen!

Entschuldigt bitte diese beiden -fuer Aussenstehende- sicherlich
sehr seltsamen Beitraege. Beim naechsten Mal gibt es wieder 
ganz normale Geschichten und Erlebnisse aus meinem Leben 
hier fuer euch zu lesen. Versprochen! :)

Dienstag, 31. Dezember 2013

Abrechnung mit SoV und Helfern, die selbst Hilfe noetig haetten

Eigentlich habe ich gerade wesentlich wichtigeres zu tun, als diesen
Beitrag hier zu verfassen und eigentlich auch wesentlich schoeneres,
was ich euch erzaehlen koennte, nachdem wir letzten Sonntag -auf
den Tag genau 4 Monate nach meinem Geburtstag- den Umzug ins
neue Heim gestartet haben. Und Ende gut - alles gut (das man auch
als alle guten Dinge sind 3 bezeichnen koennte) steht auch noch aus.

Aber genug ist genug und bevor mir langsam aber sicher der Kragen
durch die Randinfos platzt, die mir hin und wieder von Dritten
zugespielt werden, muss ich meinem Aerger jetzt mal Luft machen!

Ihr erinnert euch sicher noch, dass ich vor einigen Monaten mit zwei
weiteren Freiwilligen und jeder Menge bereitwilligen Spendern und
Helfern sozusagen ueber Nacht das Hilfswerk SoV (kurz fuer Stars
of Vietnam) aus dem Boden gestampft hatte, welches sich fuer teils
blinde und vom Agent Orange gezeichneten Heimkinder einsetzt.

Quasi rund um die Uhr war ich die ersten Wochen fuer dieses Projekt
im Einsatz -ehrenamtlich versteht sich. Das Angebot auf Verguetung
dieser Arbeit, dass von Juergen Eichhorn (dem Kopf von SoV, der
vor Ort bei den Kindern in Hai Duong sitzt) kam, hatte ich natuerlich
abgelehnt. Ich tat es fuer die Kinder und um Gutes zu tun. Nicht um
mich auf irgendeine Art und Weise persoenlich daran zu bereichern -
und ich tat es gern! Zudem aus der vollen Ueberzeugung heraus, dass
auf diesem Wege die Hilfe zu 100% genau da ankommt, wofuer sie
auch gedacht war oder ist: bei den Kindern!

Nun, lange Rede...wie ihr sicherlich ebenfalls wisst, bin ich mittler-
weile aus dieser Vereinigung ausgetreten, da durch diverse Vorfaelle
mein Vertrauen in Herrn Eichhorn geschwunden ist und ich auch
mit der (Nicht-)Umsetzung vor Ort unzufrieden war. Angebote
meinerseits wurden stets grossspurig abgelehnt -hinterher behauptet
es haette sie nie gegeben. Auf Nachfragen reagierte man gereizt bis
ungehalten oder verstrickte sich in Wiedersprueche, in einigen
Faellen wurden gespendete Gelder oder Betraege die der Kuenstler
Thanh beim Verkauf seiner Bilder erwirtschaftet hatte erst auf
starken Nachdruck von mir uebermittelt. Ich wurde verleumdet, es
wurden Unwahrheiten verbreitet und mittlerweile werden mir
sogar unverschaemterweise die selbstverschuldeten Fehltritte von
Herrn Eichhorn in die Schuhe geschoben und das zu einer Zeit in
der ich bereits komplett aus diesem Verein ausgetreten bin und
mich -freiwillig- nicht mehr dazu aeussern kann!

Ich habe gewollterweise eig. nichts mehr mit SoV und allem was
dazugehoert zu tun und war darueber hinaus sogar bereit, all das
eben Geschriebene auf sich beruhen zu lassen und im Gegensatz
zu einigen Mitgliedern von Stars of Vietnam KEINE ueble Nach-
rede zu betreiben, -so sehr es mich auch unter den Fingern gejuckt
haette meinen Ausstieg klarzustellen, die Unstimmigkeiten auf-
zuzeigen und meinen Namen -ob der Verleumdungen- reinzu-
waschen. Allerdings wird mir das Ganze nun langsam aber sicher
zu bunt denn seit irgendjemand -der offensichtlich zu viel Zeit
hat- damit begonnen hat, Kurznachrichten an die Unterstuetzer
und das Team von SoV zu senden,  faellt erneut staendig mein
Name. Das sieht dann zum Beispiel aus wie hier in diesem
oeffentlich einsehbaren Kommentar von Jörg Oberländer, der mir
gestern zugeschickt wurde, -in dem ich aber zu Abwechslung mal
in Schutz genommen werde (was wie man an den anderen Namen
ablesen kann sonst wohl eher nicht der Fall ist):

"Das ist ein Affentheater mit den SMS. Juergen hätte angeblich 
vor 3 Wochen mit Sabrina gesprochen und seitdem kommen keine
SMS mehr. Und nun behaupten Mario und Claudia - es kann nur 
Sabrina aus Frust gemacht haben. Totaler Blödsinn. Die SMS 
kommen von einem deutschen Provider übers Internet."

Hierzu sollte ich vielleicht auch gleich sagen, dass es eine dreiste
Luege ist, ich haette mit Juergen Eichhorn gesprochen!
Frau Claudia Wittge kennt mich weder persoenlich, noch hatte sie
irgendwelche internen Einblicke in das Geschehen von SoV,
WEISS aber scheinbar genauestens, dass das NUR ich gewesen
sein konnte und dies ausserdem aus FRUST getan habe..
Der gute Herr Mario Remmert -der mich schon seit einigen Jahren
ungefragterweise als seinen seelischen Muelleimer betrachtet und
mit seinen diversen Alltagsproblemchen zuspamt, scheint hier
ebenso mehr zu wissen als ich -die die sms ja angeblich in Umlauf
gebracht haben soll..

Das ist so selten unverschaemte Nachrede, die auf absolut nichts
-keinem einzigen Statement von mir dazu beruht-, und die zudem
noch oeffentlich fuer Jedermann einsehbar stattfindet, dass ich das
nun nicht mehr weiterhin so kommentarlos stehenlassen werde
und mich aus diesem Grunde auch dazu entschlossen habe diesen
Eintrag zu verfassen und -genau wie die Helfer, die wie es aussieht
selbst Hilfe dringend noetig haetten/psychischer Art versteht sich-
auch die Namen derer nennen werde, die im Gegenzug meinen im
Vorfeld in den Mund genommen haben.

Ich habe weder die Zeit noch die Lust fuer eine Schlammschlacht
wie diese, die kindischer und irrsinniger nicht sein koennte, doch
genug ist genug! Ich werde nun ein erstes und hoffentlich auch
letztes Mal darum bitten (eigentlich war ich der Meinung, dass
dies ohnehin eine Selbstverstaendlichkeit unter erwachsenen
Menschen waere) solch voellig haltlose und aberwitzige
Anschuldigungen umgehend zu unterlassen!

Wenn ihr nichts sinnvolleres und wichtigeres mit eurer Zeit oder
gar eurem Leben anzufangen wisst und habt.... - ich schon!
Und wenn ihr euch mit so einem totalen Bloedsinn befassen und
herumschlagen wollt, bitteschoen tut das, aber tut das ohne
Leute da mithineinzuziehen, die wie ich weder etwas mit dieser
Scheisse zu tun hat, noch auch nur irgendetwas davon wissen will!
Denn wisst ihr was? Mir ist das schlicht zu dumm Leute!

Ich hoffe doch sehr ich habe mich klar und unmissverstaendlich
ausgedrueckt, denn ich kann auch anders, wozu ich aber wie gesagt
gar keine Lust habe! Von daher: benehmt euch doch einfach wie
erwachsene, klar denkende Menschen und nicht wie eine Horde
verstrahlter Irrer und verblendeter Sektenmitglieder, wie waers?!

Fuer alle anderen, die nichts mit dieser Sache zu tun haben:
Verzeiht diese bescheuerte Ansage, ohne die wie es aussieht
einige aber leider nicht im Stande sind sich wie ganz normale
Menschen zu verhalten und denen ansonsten augenscheinlich zu
viel Zeit und Raum fuer Spekultionen und daraus resultierende
Anschuldigungen bleibt, die an Laecherlichkeit nicht mehr zu
ueberbieten sind. Da hierbei jedoch mein Name halt-und grund-
los in aller Oeffentlichkeit durch den Dreck gezogen wird und
sich dies nun auch schon ueber mehrere Monate zieht, KANN
und WERDE ich das nicht mehr ignorieren. Ich denke es ist
ein nachvollziehbarer und humaner Schritt das Problem auf
dem Wege anzugehen, ueber den es auch zu mir kam: Den
oeffentlichen Raum und wer damit ein Problem hat, der haette
sich vielleicht etwas frueher ueberlegen sollen, was er wo ueber
wen schreibt, denn so wie man in den Wald ruft - so kommt es
hinterher auch wieder hinaus meine Lieben! 

Freitag, 13. Dezember 2013

Ende gut, alles gut II - Charlie

Hallo ihr Lieben,

wie versprochen gibt es heute die Fortsetzung dazu, warum am
Ende hier wohl doch noch alles gut wird, oder wie in diesem
Fall schon geworden ist. Und "dieser Fall", das ist eine Meldung,
auf die viele unter euch sicherlich schon lange sehnsuechtig
warten: naemlich der Verbleib von Charlie. Dem Kind unserer
Bekannten, der diesen tragischen Unfall hatte und mit einer
Hirnblutung ins Koma gefallen war.

Die kleine Schwester bangt um ihren Bruder
Rund die ersten 2 Wochen ging es ihm ja leider so schlecht, dass
selbst die gut ausgebildeten Aerzte des renomierten Viet-Duc-
Krankenhauses sich nicht an die ueberlebens-notwendige OP
gewagt hatten, das Blut in Charlies Kopf abzusaugen um so den
Druck auf sein Hirn zu nehmen.

Vorbereitung fuer die lebensrettende OP
Sein Puls war einfach zu schwach und das Risiko somit zu hoch,
dass er die Operation, die sein Ueberleben sichern sollte, ihn am
Ende selbst das Leben kosten wuerde. So hiess es taeglich bangen
und hoffen, dass er irgendwann von selbst wieder so zu Kraeften
kaeme, dass die alles Entscheidende Operation moeglichst schnell
durchgefuehrt werden konnte. Doch die Prognosen der Aerzte
waren schlecht. Im Grunde hatte niemand wirklich Hoffnung,
dass Charlie ueberhaupt-, oder wenigstens ohne bleibende
Schaeden wieder genesen wuerde.

Einlieferung in die Notaufnahme des Viet-Duc Krankenhauses in Ha Noi
Auch den Eltern wurde gesagt, dass sie sich auf das Schlimmste:
naemlich Charlies Tod einstellen sollten und als die Tage
verstrichen, ohne das es etwas Neues ueber seinen Zustand gab,
glaubte tatsaechlich niemand mehr von uns daran, dass der
kleine Mann es noch schaffen koennte.

Bange Stunden fuer die Eltern
Dann ploetzlich jedoch die Wende: Charlie war aufgewacht!
Umgehend wurde die OP eingeleitet und verlief so unglaublich
es ist sogar erfolgreich und im Anschluss schien es ihm von
Mal zu Mal besser zu gehen. Schon kurze Zeit darauf durfte
er mit seinen Eltern in sein Zuhause, hier in Hai Phong zurueck-
kehren und musste sich lediglich hier noch einige Zeit im Bett
aufhalten und schonen und wurde von einem Hausarzt betreut.

Erleichterung! Nghe kann endlich wieder mit ihrem Bruder lachen!
Jetzt sieht alles danach aus, dass er selbst die Schule bald
wieder besuchen koennen wird! Was da geschehen ist, ist eine
medizinische Sensation und das wohl nicht nur innerhalb
Viet Nams! Ganz offensichtlich wird der Junge keinerlei
Folgeschaeden davontragen und wieder voellig gesund werden,
was in so einem Fall absolut aussergewoehnlich ist!
So aussergewoehnlich, dass seine Geschichte es sogar bis ins
vietnamesische Fernsehen geschafft hat. Auf dem staatlichen
Sender VTV 1 wurde vor kurzen ueber Charlie und die
hervorragende Leistung der Aerzte berichtet.

Erinnerungsfoto: Charlie bedankt sich bei dem Mann, der ihm das Leben gerettet hat
Im Zuge dessen kehrte die gesamte Familie mit dem kleinen
Patienten zu einer abschliessenden Untersuchung zurueck
in die erst kuerzlich neu eingerichtete Notfall-Intensivstation
des Viet-Duc-Krankenhauses in der Hauptstadt Ha Noi,
wo Charlie die Gelegenheit nutzte, um sich eigenstaendig und
auf allen Vieren bei einem seiner Retter, dem leitenden Arzt
zu bedanken. Eine wie ich finde wirklich wunderschoene
Geschichte die einmal mehr zeig, dass am Ende doch noch
alles gut werden kann, wenn man den Glauben und die
Hoffnung daran nicht verliert. Ein riesengrosse Dankeschoen
an alle die mit uns gebangt- und vor allen Dingen fuer
Charlie gebetet haben!! :-)

Freitag, 6. Dezember 2013

Ende gut, alles gut

Hallo an all meine lieben Leser, die mir trotz der recht haeufigen
und lang-anhaltenden Pausen die Stange halten und mir treu
bleiben. Diesmal gibts zumindest einen guten Grund fuer die
erneute Unterbrechung, denn wie ihr ja bereits wisst, sind wir
schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem neuen Zuhause.

Und diese Suche hatte es in sich, dass kann ich euch sagen.
Taeglich musste ich stundelang etliche Verkaufsseiten im
Internet durchforsten. Hilfe von Tung? Fehlanzeige! Binnen
der letzten Wochen und Monate habe ich mir so sicherlich
mehrere tausend Haeuser angesehen. War eines gefunden,
welches auf den ersten Blick die von uns aufgestellten Kriterien
erfuellte, ging's los zur Besichtigung. An manchen Tagen
unternahmen wir so richtiggehende Besichtigung"touren".

Minimum an die hundert Haeuser muessen es gewesen sein.
Hier passte ihm was nicht - da mir und wenn's und beiden
gefiel, machte uns meine Schwiegermutter einen Strich durch
die Rechnung. Jedenfalls gab's jede Menge Traenen, Gezanke
und Enttaeuschungen und kostete in erster Linie mich, ganz
schoen viele Nerven. Aber folgend dem heutigen Titel "Ende
gut, alles gut" scheint das nun ueberstanden zu sein und dem
aktuellen Stand der Dinge nach, sind wir wohl gegen Beginn
des neuen Jahres stolze Eigentuemer eines Neubaus.

Rund 150 Quadratmeter (ca 55 qm Grundflaeche) verteilt
ueber 3 Etagen, 4 Schlafzimmer, 2 Baeder, Wohnzimmer,
eine geraeumige Kueche und einen kleinen Vorgarten werden
wir dann unser Eigen nennen koennen. Die Sache ist bereits
abgemacht und eine erste Anzahlung wird in Kuerze folgen.

Allerdings musste ich unserem Glueck etwas auf die Spruenge
helfen, was mir zugegeben ein wenig im Magen liegt. Denn
das Haus entspricht nicht Tungs Himmelsrichtung -wovon
er jedoch bisher nichts weiss. Hierfuer musste ich mit
dem jetzigen Besitzer gemeinsame Sache machen und diesen
instruieren, meinem Mann eine der fuer ihn passenden
Richtungen zu nennen. Sprich genauer gesagt haben wir
gelogen. Das truebt die Freude nun natuerlich immens auch
wenn das ganze so urspruenglich nicht geplant war.

Unser kuenftiges Zuhause
Eigentlich wollte ich meinen Mann lediglich zu einer
Besichtigung ueberreden zu der er -haette er die echte
Himmelsrichtung gekannt- nie zugestimmt haette. So sagte
ich, ich wuesste sie nicht und bat den Eigentuemer im
Vorfeld darum schlicht nicht von sich aus auf dieses Thema
zu kommen. Zu meiner eigenen Ueberraschung gefiel Tung
das Haus jedoch auf Anhieb und so fragte er am Ende
selbstverstaendlich auch nach dessen Ausrichtung.

Da ist mir das Herz ganz schoen in die Hose gerutscht und
einen Moment lang war es totenstill im Raum. Der Verkaeufer
schien kurz zu ueberlegen und nannte meinem Mann dann
unerwarteterweise eine fuer ihn passende Himmelsrichtung.
Anfangs freute ich mich diebisch daruber und der Besitzer
und ich warfen uns einen verschwoererischen Blick zu, als
Tung uns den Ruecken zudrehte, doch als das Thema Kauf
im Anschluss immer mehr in den Focus rueckte, bekam ich
schnell ein richtig schlechtes Gewissen.

Mittlerweile ist der Punkt ueberschritten, an dem ich ein
Gestaendnis haette ablegen koennen, denn die Sache ist
bereits so ziemlich ueber die Buehne gegangen und ich
denke nicht, dass Tung das jetzt noch sonderlich witzig
finden wuerde..

Nun werde ich wohl mit diesem bedrueckenden Geheimnis
leben muessen und darauf hoffen, dass mein Mann niemals
dahinterkommt und vor allen Dingen: das nicht wirklich was
dran ist an der Geschichte mit den Himmelsrichtungen.
Die sollen naemlich mitunter fuer Gesundheit, Glueck und
Erfolg der Bewohner eines Hauses ausschlaggebend sein...

Solange das Haus noch im Internet eingetragen ist, koennt
ihr uebrigens hier schon mal einen kleinen Blick draufwerfen:
http://nhadatvanminh.com.vn/49586

Weshalb ich uebrigens noch den Titel Ende gut, alles gut fuer
diesen Eintrag gewaehlt habe, erfahrt in den naechsten beiden
Beitraegen (es gibt naemlich noch ein paar andere gute
Nachrichten aus Viet Nam)... :-)

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Totgeglaubte leben laenger

Ihr Lieben, Dank euch fuer die grosse Anteilnahme und
entschuldigt mir besonders in Hinsicht auf eure so zahlreichen
Beileidsbekundungen fuer die Familie des kleinen Charles, dass
diese Nachricht nun erst so spaet kommt, aber:

Der Junge ist noch am Leben!!

Charlie mit seinem Papa Ha
Dem Himmel sei Dank dafuer, dass es sich lediglich um ein
schreckliches Missverstaendnis gehandelt hat.
Nachdem wir alle -Angehoerige, Freunde, Bekannte und
Arbeitskollegen der Eltern von Charlie den ganzen Tag ueber
die Mitteilung, der Kleine sei verstorben getrauert und geweint
hatten, erreichte uns am Abend ein weiterer Anruf der voellig
aufgeloesten Mutter, die uns berichtete dass ihr Kind noch lebt!

Die helfende Hand..
 Als sie einige Stunden zuvor ans Krankenbett ihres Sohnes wollte,
sah sie das die Aerzte ein weisses Tuch ueber dessen Koerper
gespannt hatten und dachte aufgrund dessen, dass er bereits
verstorben sei und griff anschliessend sofort zum Hoerer um uns
alle ueber das Ableben von Charlie zu informieren.
Hinterher stellte sich jedoch heraus, dass das Tuch gar nicht bis
ueber den Kopf gezogen war, sondern dies einfach nur von der
Tuer des Krankenzimmers aus betrachtet so aussah..

Charlies Mama im Krankenhaus
 Die Mama von Charlie war nach diesem erschreckenden Anblick,
der sie glauben liess ihr Kind habe es nicht geschafft allerdings so
fertig, dass sie erst gegen Abend dazu faehig war Verwandte und
Freunde ueber die grauenvolle Verwechslung in Kenntnis zu
setzen, was ihr aber selbstverstaendlich niemand uebel nimmt,
auch wenn wir so den ganzen Tag ueber im Glauben waren,
Charles waere tot. Das einzigst Entscheidende war doch, dass der
bereit tot-geglaubte nun ueberraschenderweise doch noch einmal
eine 2.Chance bekommen hat, was fuer uns alle wie ein Wunder
ist, hatten wir seiner Seele doch schon baldige Erloesung
gewuenscht..

Charlie gestern auf der Hanoier Intensivstation
Zwischenzeitlich ist selbst das schier unglaubliche eingetreten:
Charlie befindet sich tatsaechlich auf dem Weg der Besserung u.
war sogar schon so stabil, dass er bereits zwei wichtigen OP's
unterzogen werden konnte, in denen die Aerzte das Blut aus
seinem Kopf absaugen konnten, damit dieses nicht weiter auf sein
Gehirn drueckt, was soweit mir das bekannt ist schlimmste
Schaedigungen fuer den Jungen nach sich ziehen koennte, sollte
er wieder auf die Beine kommen.

Sei stark kleiner Mann und kaempfe dich zurueck ins Leben!
Sollte sich der Zustand des Jungen nun weiterhin verbessern,
werden die Aerzte ihn morgen oder uebermorgen einer weiteren,
scheinbar lebenswichtigen Operation unterziehen koennen, was
seine Chancen die ganze Sache zu ueberstehen und einigermassen
heil aus diesem schlimmen Unglueck hervorzugehen nochmals
um einiges erhoehen wuerden. Ich druecke ihm so sehr die
Daumen und bete jeden einzelnen Tag instaendig fuer ihn.

Die Maschine, die Charlie am Leben erhaelt
Die Familie hat Gott sei Dank die Mittel zumindest alles in ihrer
Macht stehende dafuer zu tun und ihm die bestmoeglichen
Behandlungsmethoden die Viet Nam derzeit hergibt zukommen
zu lassen. Dies hat die Familie binnen weniger Tage bereits
ueber 150 Mio. Dong (also umgerechnet derzeit rund 5 einhalb
Tausend Euro) gekostet, wobei allein das Zimmer der neu
eingerichteten Intensivstation schon ca. 20 Mio Dong -was
guten 700 Euro entspricht- pro Tag verschlingt. Ohne das
Ersparte der Familie waere bereits an der Pforte des Kranken-
hauses hier in Hai Phong vor einer knappen Woche Schluss
gewesen, als man den Eltern ihr Kind mit den Worten: "Man
koenne nichts mehr fuer ihn tun und die Familie solle ihn
mit nach Hause nehmen" uebergeben hatte.

Bild aus gluecklichen Tagen: Charlie mit seiner kleinen Schwester
Sollten die Ersparnisse vor Abschluss der Behandlung aufge-
braucht sein, werde ich ebenfalls alles in meiner Macht stehende
dafuer tun, eine Spendenaktion ins Leben zu rufen und den
noetigen Betrag fuer Charles zusammenzubekommen. Noch ist
das jedoch gluecklicherweise nicht erforderlich und es bleibt zu
hoffen, dass er es schon vorher schafft wohlbehalten zu uns
allen zurueckzukehren. Mein Mann war gestern bei ihm und
ist zuversichtlich, dass der kleine Mann stark genug sein wird,
sich ins Leben zurueckzukaempfen..lasst uns dafuer beten,
dass er Recht behalten wird und sich die alte Redewendung
"Totgeglaubte leben laenger" bewahrheitet.

Entschuldigt bitte nochmal vielmals, dass ich euch erst so spaet
ueber diese unglaubliche Mitteilung unterrichtet habe.

Freitag, 27. September 2013

Trauriger Nachtrag

Eben erreicht uns die erschütternde Nachricht,
dass er es nicht geschafft hat. :(

Seine Eltern sind mit ihm auf dem Rückweg nach Hai Phong
um die Totenfeier auszurichten..

Möge deine Familie stark sein kleiner Mann.
Wir beten dafür dass du deinen Frieden findest und deine
noch so unschuldige Seele bald erlöst ist.

Nam Mo A Di Da Phat!
Mong em duoc sieu thoat Charlie...!

Warum? :(

Zwischen Leben und Tod

Heute ein ungewohnt ernster Beitrag ohne Witz und Ironie,
denn wir sitzen hier und warten auf die alles entscheidende
Nachricht, die über Leben und Tod entscheidet.

Über Leben und Tod eines 4. Klaesslers, ganze 10 Jahre jung.
Nach deutschem Alter gerechnet sogar erst 9.
Es ist der Sohn einer engen Bekannten, der ich mind. einmal
zu verdanken habe, dass ich überhaupt noch hier bin.

Gestern Morgen noch quietsch-lebendig - liegt er aktuell auf
der Intensivstation einer Hanoier Klinik wo alles darauf wartet,
dass sein Puls stark genug wird um die lebensrettende OP zu
erhalten.

Die Familie bereitet sich auf das schlimmste vor..
Charlies Tod.

Es gab weder einen grossen Unfall noch lange Krankheit im
Vorfeld und Donnerstagmorgen ging er noch zur Schule wie
jeden Tag. Was dann geschah wird wohl ein Raetsel bleiben.
Scheinbar bat er die Lehrerin darum ihn vom Frühsport auf
dem Schulhof zu befreien weil er sich angeblich nicht ganz
wohl fühlte.

Laut seiner Lehrkraft blieben er und einige Klassenkammeraden
daraufhin allein im Klassenzimmer zurück, waehrend sich die
anderen Kinder nach unten zur Morgengymnastik begaben.
Anschliessend muss er -der Aussage seiner Mitschüler zufolge-
sich übergeben haben und bewusstlos zusammengebrochen sein,
nachdem ein Stuhl auf dem er saß entzwei-brach und er
deshalb zu Boden stürzte.


Ob diese Version richtig ist, wird wohl im dunkeln bleiben,
denn mit Sicherheit wird weder die Schule-, noch eine der
Familien seiner Freunde Verantwortung für dieses tragische
Unglück übernehmen wollen, denn in Viet Nam hiesse das
neben der blossen Schuldbekenntnis auch eine Übernahme der
Kosten -in einem der schlimmsten Faelle (naemlich einer
bleibenden Schaedigung des Gehirns -also einer Behinderung)
ein Leben lang!

In Charlies Kopf hat sich naemlich eine innere Blutung gebildet.
Ein Blutgerinsel, dass auf das Hirn drückt und aktuell ist sein
Puls so schwach, dass die Aerzte eine Operation zur Absaugung
des Blutes aus dem Kopf ablehnen.

Nachdem Charlie bewusstlos geworden war und man erkannte,
dass es ernst um ihn zu stehen schien, alamierte die Schule seine
Eltern und fuhr ihn mit dem Taxi umgehend in ein nahegelegenes
Krankenhaus.
-Leider dem mitunter schlechtesten in Hai Phong.
Dort angekommen übergab man Charlie -nach Entrichtung der
"Beschleunigungsgelder" und anschliessenden, ersten
Untersuchungen- mit den Worten: "man könne hier nichts mehr
für ihn tun und übergaebe ihn deshalb wieder seiner Familie!"
wieder seinen Eltern und ließ diese dann so stehen!

Das ist das schlimmste was ich je in meinem Leben gehört
habe, auch wenn ich eigentlich ja weiss, wie der Hase laeuft.
Etwas so grausames -ein sterbendes, jedoch lang noch nicht
totes Kind- seinen hilflosen Eltern zurückzugeben, erschüttert
mich jedoch trotzdem zutiefst.

Allerdings kann man hier nicht allein die Seite der Aerzte
anklagen, auch wenn man sicherlich dazu neigt.
Deren Verhalten kommt jedoch nicht von ungefaehr sondern
ist das Ergebnis vieler unglücklicher Zwischenfaelle, in denen
verzweifelte Angehörige ihre ganze Trauer, Wut und die
Suche nach einem Schuldigen gegen den behandelnden Arzt
gerichtet- und diesen teilweise sogar geschlagen- oder ihn
bedroht haben..

Die Angst von trauernden Familienmitgliedern zur
Verantwortung für den Tod von irgendjemanden gezogen zu
werden sitzt nun beim Krankenhauspersonal so tief, dass sich
gestern im Fall von Charlie sogar geweigert wurde, einen
Krankenwagen zur Verfügung zu stellen, der Charlie in eine
Klinik nach Ha Noi haette bringen sollen -geschweige denn
sich ein Arzt bereiterklaert haette zumindest im Wagen der
Eltern von Charlie mitzufahren, um zur Not zur Stelle zu sein,
sollte sich waehrend der mehrstündigen Fahrt etwas ereignen.

Erst nach einem schier endlosen Streitgespraech. waehrend
dessen wertvolle Zeit verstrich und nachdem Charlies
Familie damit drohte die halbe Station kurz und klein zu
schlagen erbarmte sich endlich doch noch einer der Aerzte
Charlie und seine Eltern zu begleiten.

Kaum in der Notaufnahme der Hanoier Klinik angekommen
machte sich dieser allerdings umgehend aus dem Staub.

Jetzt liegt Charlie dort auf der Intensivstation und ringt mit
dem Tod..

Lasst uns bitte für ihn beten! Er hat doch das ganze Leben
noch vor sich..

Nam mo a di da phat