Ich glaube ich hatte es zuvor bereits schon einmal angekündigt, dass ich auf die "Häusliche Gewalts"-Reihe von Catinat zusätzlich noch einige Clips posten wollte.
In Vietnam gibt es neben der -im Vergleich- fast schon alt-hergebrachten Gewalt innerhalb der Ehe oder eigenen Familie, seit einiger Zeit aber auch noch einen ganz anderen, schockierenden "Trend", der eher die Jugend Vietnams - besonders die Mädchen - betrifft.
Es scheint nämlich derzeit wahnsinnig "in" zu sein, dass sich junge Mädels, auf offener Strasse um irgendeinen Typ "kloppen" und sich dabei gegenseitig mit ihren Handykameras filmen, um das ganze dann hinterher über Youtube ins Internet zu stellen.
Wer z.B. den Suchbegriff "Nữ sinh đánh ghen" eingibt, erhält allein hier über 2 Tausend Ergebnisse..
Es gibt demnach so viele Dokumentationen solcher Attacken, dass ich tagelang damit zugebracht habe, das ganze lediglich auf eine gewisse Anzahl zu beschränken und euch dabei trotzdem möglichst die besten Beispiele zur Verfügung zu stellen.
Besonders von asiatischen Frauen und Mädchen hat man meisten ja eigentlich ein gewisses Standardbild im Kopf, dass von Anmut, Eleganz, Zurückhaltung und Zartheit zeugt...
Auf diesen Videos weit gefehlt!
Mit "Mädchen" haben diese Teenies meiner Meinung nach im Grunde nichts mehr zu tun.
Das hier demonstrierte Machtgehabe und die ausserordentliche Brutalität und Heftigkeit-, mit der sich diese Schülerinnen -meist in Gruppen gegen eine einzelne formatiert- gewaltsam auseinandersetzen, ist für mich absolut schockierend!
Die "heftigsten" Mitschnitte habe mal für euch verlinkt, damit ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen könnt:
(Einige der brutalsten Stellen findet ihr unter Minute: 1:24, 1:32, 3:15 Sprung mit Fuss ins Gesicht, 4:35-4:42 weitere Fusstritte)
Hier wird eine Schülerin sogar mit einem Stock geschlagen:
Auf diesem Clip wird ein junges Mädel ebenfalls aus Eifersucht geschlagen:
Aber auch Jungs stehen ihren weiblichen Gefährtinnen in nichts nach, wie auf dem folgenden Video zu sehen ist, auf dem ein Junge unglaublich brutal auf seine Freundin einschlägt.
Von den vielen Anwesenden greift aber selbstverständlich niemand ein:
Am beliebtesten ist es aktuell aber vermutlich, auf aggressivste Art und Weise gegen die eigenen Klassenkameraden vorzugehen:
Zum Schluss nun noch der Beispielclip für die häusliche Gewalt, auf dem ein Mann über einen relativ langen Zeitraum wiederholt auf seine Frau einschlägt:
Alles in allem entsprechen diese Aufnahmen ganz sicher nicht den gängien Moralvorstellungen und Verhaltensweise, besonders der Jugendlichen bzw jungen Frauen.
Trotzdem ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich vermutlich durch die Verbreitungs- u. somit Profilierungsmöglichkeitn auf neuen Medienplattformen wie Youtube -die es in der Vergangenheit ja nicht gab- solche Fälle stetig häufen.
Diese traurige Entwicklung kennt man bereits aus anderen Ländern, darunter auch die in der europäischen Union und Vietnam bleibt von diesen Tendenzen selbstverständlich auch nicht verschont.
Bei einer solch breiten Masse an Material allein auf dem Youtube-Kanal, von dem es zudem einige der schlimmsten Mitschnitte- aufgrund ihrer ausserordentlichen Brutalität und Diskriminierung gegen einzelne- ins staatliche Fernsehen "geschafft" haben, damit nach den Täterinnen und Tätern der Übergriffe gefahndet werden kann, ist es mir schleierhaft, dass in einem Land, das seine Medien grösstenteils sowieso kontrolliert und dirigiert solche Veröffentlichungen nicht unterbunden werden.
Ich denke durch ein Einstellungsverbot dieser Handyaufnahmen könnte man das Problem sicherlich entscheidend eindämmen, weil den Jugendlichen dadurch natürlich dann eine so rasante und umfangreiche Verbreitung unmöglich gemacht würde und die daraus resultierenden Trittbrettfahrer ebenfalls eingedämmt werden könnten.
Vielen würde ohne die Gegebenheit auf ein breites Publikum bestimmt der Anreiz verloren gehen.
KEO
Willkommen auf meinem Blog
Auf dieser Seite findet ihr -in den verschiedenen Rubriken unter dem Titelbild- viele nützliche Infos rund um das Thema Vietnam und zudem jede Menge lustig-bis spannende Anekdoten aus meinem Alltag, als Schwiegertochter einer vietnamesischen Familie..
Montag, 7. Mai 2012
Sonntag, 6. Mai 2012
Warum Vietnam
Lebensqualitaet
Sài Gòn
2. Anonymitaet. Ich will nicht staendig unter dem Stress stehen, beobachtet, gewuerdigt und gewertet zu werden. Ich will mich oefter mal “gehen lassen” koennen. Eben drei Minuten aus unserem Labyrinth heraus und ich trete auf die belebte Bui Vien, Touristen, Cyclofahrer, Geschaeft an Geschaeft, dazwischen Garkuechen, alle dreissig Meter ein Stand mit Leckerem, Angestellte aus den Bueros auf den kleinen Plastikhockern , Barmaedchen, Zulieferer, Internetcafes … “Abstand” auch zur “Grossfamilie”. Nicht immer praesent sein muessen und den Erwartungen entsprechen. Das hatte ich 43 Jahre im Beruf. Mich in der Freizeit wie auf Inseln dort niederlassen und lesen oder schreiben oder mit dem kleinen Laptop im Internet surfen, wo man oberflaechlich einige Gewohnheiten von mir kennt. Mehr nicht.
3. Nachbarschaft. Im Gegensatz zur Urbanitaet und Anonymitaet will ich gleichzeitig die Naehe zu Menschen in der direkten Umgebung . Ich suche die Dichte einer unmittelbaren Wohnumgebung. Auf gar keinen Fall Hochhaus oder europaeische oder amerikanische Reihenhauskultur. Ich will den “Tante Emma Laden” mit der Moeglichkeit “anzuschreiben” moeglichst in Sichtweite. Ideal : wenn wir die Tuer zum Haus einen grossen Teil des Tages einfach offen stehen lassen koennen. Wenn “mein” Friseur um die Ecke erreichbar ist; nicht allein zum Haareschneiden sondern zur “Pflege”, mal rasieren oder Haare waschen, Ohren saubermachen und zur Kommunikation. Wenn zwei Haeuser weiter der Nachbar mir einen Kaffee rueberschickt , waehrend uns sein kleiner Sohn neugierig besucht. Wenn die Nachbarin gegenueber meiner Frau spontan Massage geben kann. Wenn die andere Nachbarin ihr ebenso ungeplant die Fingernaegel lackieren kommt . Wenn der Elektriker und der Installateur in der Nebenstrasse unmittelbar erreichbar wohnen und arbeiten. Eine kleine Zweimann-Tischlerei und die Dame mit der Naehmaschine uns direkt gegenueber draussen vor der Tuer …
Das Grundgefuehl dafuer, dass das an einem Ort moeglich waere, hatte ich gegenueber Saigon.
Es haette auch Paris sein koennen, oder Rom, oder Toronto oder Shanghai oder Buenos Aires oder Valparaiso oder Berlin. Nun ist es Saigon.
Das Uebrige ergab sich, teilweise war es da, teilweise musste es gesucht oder “erarbeitet” werden, in mehreren Jahren.
Dabei uebersahen wir zunaechst etwas, was so nah lag, wahrscheinlich weil es so nah war : da, wo meine Frau geboren wurde und aufgewachsen ist. Genau in dem Viertel. Da lagen Urbanitaet und
Nachbarschaft nebeneinander. In einem Labyrinth von Gassen, in das sich ein Tourist mal selten verirrt. Und wenn ich meinen Anteil an Anonymitaet will und untertauchen moechte in der Menge, dann habe ich das in drei Minuten Entfernung.
CATINAT
Warum in Sài
Gòn leben ? Mal abgesehen davon,
dass ich mit einer Vietnamesin aus Sài
Gòn verheiratet bin . Das war
fuer mich in meiner Planung unseres Projekts “Leben in Saigon”
:
1. Urbanitaet. Der Anspruch, immer und sofort Anschluss an die Mittel zu haben, die ein unhinterfragt modernes , grossstaedtisches Leben ermoeglichen. Die Apotheke z.B. soll innerhalb von drei Minuten erreichbar sein.
1. Urbanitaet. Der Anspruch, immer und sofort Anschluss an die Mittel zu haben, die ein unhinterfragt modernes , grossstaedtisches Leben ermoeglichen. Die Apotheke z.B. soll innerhalb von drei Minuten erreichbar sein.
2. Anonymitaet. Ich will nicht staendig unter dem Stress stehen, beobachtet, gewuerdigt und gewertet zu werden. Ich will mich oefter mal “gehen lassen” koennen. Eben drei Minuten aus unserem Labyrinth heraus und ich trete auf die belebte Bui Vien, Touristen, Cyclofahrer, Geschaeft an Geschaeft, dazwischen Garkuechen, alle dreissig Meter ein Stand mit Leckerem, Angestellte aus den Bueros auf den kleinen Plastikhockern , Barmaedchen, Zulieferer, Internetcafes … “Abstand” auch zur “Grossfamilie”. Nicht immer praesent sein muessen und den Erwartungen entsprechen. Das hatte ich 43 Jahre im Beruf. Mich in der Freizeit wie auf Inseln dort niederlassen und lesen oder schreiben oder mit dem kleinen Laptop im Internet surfen, wo man oberflaechlich einige Gewohnheiten von mir kennt. Mehr nicht.
3. Nachbarschaft. Im Gegensatz zur Urbanitaet und Anonymitaet will ich gleichzeitig die Naehe zu Menschen in der direkten Umgebung . Ich suche die Dichte einer unmittelbaren Wohnumgebung. Auf gar keinen Fall Hochhaus oder europaeische oder amerikanische Reihenhauskultur. Ich will den “Tante Emma Laden” mit der Moeglichkeit “anzuschreiben” moeglichst in Sichtweite. Ideal : wenn wir die Tuer zum Haus einen grossen Teil des Tages einfach offen stehen lassen koennen. Wenn “mein” Friseur um die Ecke erreichbar ist; nicht allein zum Haareschneiden sondern zur “Pflege”, mal rasieren oder Haare waschen, Ohren saubermachen und zur Kommunikation. Wenn zwei Haeuser weiter der Nachbar mir einen Kaffee rueberschickt , waehrend uns sein kleiner Sohn neugierig besucht. Wenn die Nachbarin gegenueber meiner Frau spontan Massage geben kann. Wenn die andere Nachbarin ihr ebenso ungeplant die Fingernaegel lackieren kommt . Wenn der Elektriker und der Installateur in der Nebenstrasse unmittelbar erreichbar wohnen und arbeiten. Eine kleine Zweimann-Tischlerei und die Dame mit der Naehmaschine uns direkt gegenueber draussen vor der Tuer …
Das alles “unter
einen Hut” kriegen ?
Das Grundgefuehl dafuer, dass das an einem Ort moeglich waere, hatte ich gegenueber Saigon.
Es haette auch Paris sein koennen, oder Rom, oder Toronto oder Shanghai oder Buenos Aires oder Valparaiso oder Berlin. Nun ist es Saigon.
Das Uebrige ergab sich, teilweise war es da, teilweise musste es gesucht oder “erarbeitet” werden, in mehreren Jahren.
Dabei uebersahen wir zunaechst etwas, was so nah lag, wahrscheinlich weil es so nah war : da, wo meine Frau geboren wurde und aufgewachsen ist. Genau in dem Viertel. Da lagen Urbanitaet und
Nachbarschaft nebeneinander. In einem Labyrinth von Gassen, in das sich ein Tourist mal selten verirrt. Und wenn ich meinen Anteil an Anonymitaet will und untertauchen moechte in der Menge, dann habe ich das in drei Minuten Entfernung.
Ein Bewusstsein fuer
die absolute Grenze unseres Hiersein-Koennens ist bei meiner Frau
und mir vorhanden : bei Pflegebeduerftigkeit von einem von uns ist
zur Zeit Deutschland fuer uns besser. ( Ein Besuchstrip nach
Sihanoukville in K zum Zweck der moeglichen Bestimmung des
Altersruhesitzes endete negativ.) Die Bruecken nach D bleiben
erhalten. Also doch auch etwas wie “auf Abruf”. Der „Spagat“
eben. Man muss nuechtern bleiben.Ich lebe hier. Nach einem
Herzinfarkt oder einem Schlaganfall oder bei beginnender Demenz hier
in VN leben muessen : unmoeglich. Auch wenn ich mir die mich im
Rollstuhl anschiebende vietnamesische Hilfskraft finanziell leisten
koennte : bei der hiesigen Mentalitaet moechte ich ihr und ihrer
Familie nicht hilflos ausgeliefert sein; etwas weniger als meinen
eigenen Verwandten hier oder in D und weniger als in einem auch
nicht in allem tollen deutschen Heim jedenfalls . Oder ?
Samstag, 5. Mai 2012
Interview in Vietnam
Interviewer : “Excuse me. Have you got five minutes for an interview with you ? We are students from Ernst-Thälmann-School. We want to hear, how much you like Vietnam and why .”
Heinz-Hugo : “O.k. Na denn man tau . Her with your questions.”
Interviewer : “Thank you, sir , where are you from ?”
Heinz-Hugo : “Ich bin from Castrop-Rauxel.”
Interviewer : “Ah, Italy !?”
Heinz-Hugo : “No, Germany.”
Interviewer :”Ah, Michael Ballak .”
Heinz-Hugo : “No, Mesut Oezil.”
Interviewer : “What do you like in Vietnam ?”
Heinz-Hugo :”The beer. A lot of different beer-Sorten. And going to hairdresser.”
Interviewer : “But you nearly not hair , nearly bald … Something else you like ? The girls … ?”
Heinz-Hugo : “hmmmm. Yes. No. My wife, see Erna beside me, the most beautiful woman here !”
Interviewer : “What do you dislike in Vietnam , sir ?”
Heinz-Hugo : “Ich bin from Castrop-Rauxel.”
Interviewer : “Ah, Italy !?”
Heinz-Hugo : “No, Germany.”
Interviewer :”Ah, Michael Ballak .”
Heinz-Hugo : “No, Mesut Oezil.”
Interviewer : “What do you like in Vietnam ?”
Heinz-Hugo :”The beer. A lot of different beer-Sorten. And going to hairdresser.”
Interviewer : “But you nearly not hair , nearly bald … Something else you like ? The girls … ?”
Heinz-Hugo : “hmmmm. Yes. No. My wife, see Erna beside me, the most beautiful woman here !”
Interviewer : “What do you dislike in Vietnam , sir ?”
Heinz-Hugo : “A lot. Nearly everything. I dislike hot weather, language, higher prices for beer for a foreigner, cold smiling of the people , so many vietnamese people here …”
Interviewer : “ What are you missing in Vietnam ?”
Heinz-Hugo : “Mettwurst. Sauerkraut. Bundesliga …”
Interviewer : “Do you want to come back one day in the future to visit Vietnam ?”
Heinz-Hugo : ”Sure. It’s so nice and cheap here !”
Interviewer : “ What are you missing in Vietnam ?”
Heinz-Hugo : “Mettwurst. Sauerkraut. Bundesliga …”
Interviewer : “Do you want to come back one day in the future to visit Vietnam ?”
Heinz-Hugo : ”Sure. It’s so nice and cheap here !”
Interviewer :” Now I may interview your wife, Madame Erna, you don’t mind ?”
Erna : “ Welcome. Sure. Hau rein.”
Interviewer : “ What do you like in Vietnam, Madame Erna ?”
Erna : “Cheap prices.”
Interviewer :” Something else ?”
Erna : “No. Yes, the fruits, fingernail studio, massage, cute children …”
Interviewer : “What do you dislike ?”
Erna : “Cockroaches in hotel. Ants everywhere, even in food, too hot, in supermarket too cool , meat zu zäh . Too much noodles , not enough Kartoffeln. Girls nearly naked. Traffic : nearly deadly dangerous to cross a street.
Interviewer : “Thank you so much to help us. Our last question : Do you want to come back to Vietnam and travel again ?”
Erna : “Sure. It’s so nice, so lovely here !”
Interviewer : “ What do you like in Vietnam, Madame Erna ?”
Erna : “Cheap prices.”
Interviewer :” Something else ?”
Erna : “No. Yes, the fruits, fingernail studio, massage, cute children …”
Interviewer : “What do you dislike ?”
Erna : “Cockroaches in hotel. Ants everywhere, even in food, too hot, in supermarket too cool , meat zu zäh . Too much noodles , not enough Kartoffeln. Girls nearly naked. Traffic : nearly deadly dangerous to cross a street.
Interviewer : “Thank you so much to help us. Our last question : Do you want to come back to Vietnam and travel again ?”
Erna : “Sure. It’s so nice, so lovely here !”
CATINAT
Freitag, 4. Mai 2012
Familien in Vietnam
Gewiss : Die meisten Paare leben miteinander oder im Alter nebeneinander , so aehnlich wie in Deutschland auch . Uns ist neben dem, was gut oder zufriedenstellend “laeuft” , nur auch aufgefallen (und Alkohol ist oft eine Quelle haeuslicher Unzufriedenheit) :
1.Die Nachbarin in unserer Hẻm: nachdem wir alle begeistert waren von dem kleinen Wuermchen, das als Drittes in die Familie nebenan hineingeboren wurde , machte die Mama Schulden. Im Spiel. So viel, dass sie sie nie wieder im Leben zurueckzahlen kann. Sie nahm , wohl fuer immer, Abschied von uns und von ihrer Familie und zog sich zurueck ins Mekongdelta zu ihren Eltern. Die drei Kinder besuchen sie dort gelegentlich. Wir versuchen zu helfen, wo immer es geht. Voraus ging im vorigen Jahr : heftigstes Geschrei, auch mitten in der Nacht, aus dem Haus der Betroffenen. Dann war sie eines Morgens weg.
2.Vor zwei Monaten heirateten unsere aelteste Enkelin mit unserer Unterstuetzung einen lieben, netten jungen Mann. Nach drei Wochen hiess es : sie giften sich an, auch lautstark in und vor ihrer Wohnung im Haus der Eltern des jungen Mannes. Eifersucht und Geld spielten eine Rolle. Beide schaemen sich vor uns und kontaktieren uns nicht mehr. Die Telefonnummern haben sie geaendert.
3.Nach 40 Jahren Ehe laesst sich eine Verwandte von uns von ihrem mir lieben Ehemann scheiden. Viel Getoese ging dem voraus. Er trinkt viel Alkoholisches. Kinder haben sie nicht. Der einzige Sohn hat sich vor Jahren umgebracht. In unserer Furcht vor Suizid des Mannes verfolgten wir ihn eine ganze Nacht in der Stadt. Jetzt lebt er – mittellos - in der Naehe seiner Herkunftsfamilie im Sueden.
4.Letzte Woche : der Schwiegersohn kam bei uns vorbei. Mit auffaelligen drei langgezogenen Schnittwunden verdaechtig nebeneinander im Gesicht. “Beim Rasieren”. Die Ehefrau, unsere Tochter, ist eine allseits bekannte “Kratzbuerste”.
CATINAT
1.Die Nachbarin in unserer Hẻm: nachdem wir alle begeistert waren von dem kleinen Wuermchen, das als Drittes in die Familie nebenan hineingeboren wurde , machte die Mama Schulden. Im Spiel. So viel, dass sie sie nie wieder im Leben zurueckzahlen kann. Sie nahm , wohl fuer immer, Abschied von uns und von ihrer Familie und zog sich zurueck ins Mekongdelta zu ihren Eltern. Die drei Kinder besuchen sie dort gelegentlich. Wir versuchen zu helfen, wo immer es geht. Voraus ging im vorigen Jahr : heftigstes Geschrei, auch mitten in der Nacht, aus dem Haus der Betroffenen. Dann war sie eines Morgens weg.
2.Vor zwei Monaten heirateten unsere aelteste Enkelin mit unserer Unterstuetzung einen lieben, netten jungen Mann. Nach drei Wochen hiess es : sie giften sich an, auch lautstark in und vor ihrer Wohnung im Haus der Eltern des jungen Mannes. Eifersucht und Geld spielten eine Rolle. Beide schaemen sich vor uns und kontaktieren uns nicht mehr. Die Telefonnummern haben sie geaendert.
3.Nach 40 Jahren Ehe laesst sich eine Verwandte von uns von ihrem mir lieben Ehemann scheiden. Viel Getoese ging dem voraus. Er trinkt viel Alkoholisches. Kinder haben sie nicht. Der einzige Sohn hat sich vor Jahren umgebracht. In unserer Furcht vor Suizid des Mannes verfolgten wir ihn eine ganze Nacht in der Stadt. Jetzt lebt er – mittellos - in der Naehe seiner Herkunftsfamilie im Sueden.
4.Letzte Woche : der Schwiegersohn kam bei uns vorbei. Mit auffaelligen drei langgezogenen Schnittwunden verdaechtig nebeneinander im Gesicht. “Beim Rasieren”. Die Ehefrau, unsere Tochter, ist eine allseits bekannte “Kratzbuerste”.
CATINAT
Freitag, 27. April 2012
(CATINAT) - Häusliche Gewalt Teil II / Die Fakten
“Wenn der Reis kocht, soll man ihn
kleiner stellen”
– vietnamesisches
Sprichwort , dessen Gehalt vor dem Problem haeuslicher Gewalt im
Lande bruechig wird.
Nottelefon : 0946833380 und 0437280936
“Das Haus der Madame Thuy”
Die SPIEGEL-Redakteurin Barbara
Hardinghaus berichtete vor 4 Jahren ueber Kontakte zur ersten
Professorin fuer Frauenfragen in Vietnam , Frau Quy, im Rahmen des
Deutsch-Vietnamesischen Journalistenprogramms , www.ijp.org
. Ihr Bericht bezieht sich auf die Methodik des Recherchierens in
Vietnam : alles laeuft nur persoenlich, nur ueber persoenliche
Beziehungen und Bekanntschaften .
Am 16.02.2009 berichtete sie in DER
SPIEGEL unter dem Titel “Das Haus der Madame Thuy” .
Dr. Quyet ist Arzt im Duc-Giang-Krankenhaus in Hanoi, Distrikt Gia Lam . Hier liegen verletzte Frauen. Jeden Tag kommen fuenf oder sechs , schliessen sich langsam durch Gespraeche miteinander auf , um nach einigen Tagen bereit zu sein, zu sprechen. 70 % der Verletzungen ruehren von Faustschlaegen, 30% von anderen “Waffen”. 50 % der Gewalteinwirkungen, in 90 % vom Ehemann zugefuegt, betreffen den Kopfbereich der Frauen, 40% der Frauen sind am ganzen Koerper verletzt. Und nicht zuletzt, ja besonders : die psychischen Verletzungen nach manchmal 10 Jahren Misshandlungen.
Vier
Kilometer entfernt steht das erste und einzige Frauenhaus Vietnams ,
in dem jeden Monat 12 Frauen Schutz suchen. Hier gibt Frau Thuy die
Impulse. Sie ist im Vorstand der Frauenunion, einer Organisation der
Partei. Sie war, wie eh und je Frauen in der Geschichte Vietnams, als
Frau an vorderster Front kaempferisch beteiligt, wenn es um ihr Land
und um Bedrohungen des Landes ging.
Diese
Aufgabe jetzt gehoert zu den schwierigsten. Einflussreiche
Persoenlichkeiten bereit zu machen, das Problem der haeuslichen
Gewalt zu akzeptieren und die Hilfe des “Center for Women and
Development (CWD)” in Hanoi mit zu unterstuetzen . Im Jahre 2006
wurden das Center und Frau Thuy’s Frauenhaus eroeffnet. Es
arbeitete mit drei Sozialarbeiterinnen, einem auslaendischen Berater,
zwei Psychologinnen fuer die Telefon-Hotline.
Gemessen
an dem persoenlichen Leid der Opfer und Familien sind Statistiken
eigentlich Nebensache. Aber erschreckend ist schon : “stirbt in
Vietnam jeden zweiten bis dritten Tag ein Mensch durch häusliche
Gewalt, geschehen 14 Prozent der Morde als Folge daraus und,
zumindest im Süden des Landes, 75 Prozent der Selbstmorde.”
(Quelle aller Angaben :
http://www.spiegel.de/d-64197243.html
). Der Artikel ist hervorragend geschrieben, weil er Persoenliches
direkt und ohne Umschweife aus Gespraechen wiedergibt.
Das
Problem liegt besonders darin, dass bei den Strukturen der
vietnamesischen Gesellschaft, bestimmt durch “Familie”, der
Ansatz zur Hilfe ein anderer sein muss als in Europa mit den mehr
individualistisch gepraegten Mustern. Hilfe fuer eine bedrohte
vietnamesische Frau kann nur von familienaehnlichen
Ausweichstrukturen kommen, die muehsam aufgebaut werden muessen. Das
ist das Anliegen der Gruppe um Frau Thuy. Sie ist Professorin an der
Universität für Sozialwissenschaften in Hanoi . Sie hat sich
immerhin fuer ihre Arbeit - auch durch ihre verdienstvolle
Partisanenvergangenheit in den Kriegen - viel Gehoer verschafft, und
ihre Vorstellungen werden von den entscheidenden politischen Gremien
ernsthaft , bis in die Gestzgebung hinein, beachtet.
Im
Club des CSAGA treffen sich Frauen zwischen 20 und 70 Jahren, die
geschlagen werden . Eine unabhängige Organisation für Frauen- und
Kinderrechte.
Das
Peace-House , Englisch und Vietnamesisch , gibt Rat und steht offen
fuer von haeuslicher Gewalt
irgendwie betroffene Kinder . Aus dem
Link http://www.peacehousevietnam.com/
teile ich die wichtigen Telefonnummern mit : “ Một
số địa chỉ tin cây cho em tham vấn gián tiếp hoặc trực
tiếp:
- Phòng tham vấn và Đường dây nóng của Ngôi nhà bình yên với các số điện thoai: 0437280936 và 0946833380, 0946833382
- Đường dây tư vấn và hỗ trợ trẻ em miễn phí: 18001567
- Cảnh sát 113 hoặc trụ sở công an nơi gần nhất
- Hội Bảo vệ quyền trẻ em Việt Nam:0437478796
- Chính quyền địa phương(tổ trưởng dân phố,Trưởng ấp, trưởng xóm, trưởng thôn, trưởng bản, Ủy ban nhân dân các cấp…)
- Cha me, thầy cô giáo, anh chị phụ trách Đoàn thanh niên, Đội Thiếu niên tiền phong
- Hội Phụ nữ, Đoàn thanh niên, Hội nông dân Hội cựu chiến binhvà các tổ chức, đoàn thể nơi em sống”
Ein weiteres Projekt wird unter
http://www.deza.admin.ch/Haeusliche_Gewalt_in_Vietnam
vorgestellt. “Weniger Schlaege dank Gruppenarbeit”. Alle drei Tage stirbt in Vietnam eine Frau an den Folgen haeuslicher Gewalt. Als Ursache macht die DEZA aus : “Als Ursachen für die Gewalt gelten unter anderem Armut und Alkoholismus, aber auch mangelnde Bildung und die traditionelle Vormachtstellung des Mannes als unangefochtenes Oberhaupt der Familie.”
vorgestellt. “Weniger Schlaege dank Gruppenarbeit”. Alle drei Tage stirbt in Vietnam eine Frau an den Folgen haeuslicher Gewalt. Als Ursache macht die DEZA aus : “Als Ursachen für die Gewalt gelten unter anderem Armut und Alkoholismus, aber auch mangelnde Bildung und die traditionelle Vormachtstellung des Mannes als unangefochtenes Oberhaupt der Familie.”
Die DEZA ist eine Schweizer
Organisation, die weltweit Armut und die Folgeerscheinungen
bekaempft.
Eine Quelle der gegenseitigen und
wechselseitigen Verstaendnisbereitschaft kann auch das
Deutsch-Vietnamesische Journalistenprogramm sein,
Durch den Artikel
von Barbara Hardinghaus , “Als Journalistin in Vietnam” stiess
ich auf die von mir gewuenschten Angaben ueber das Problem “hausliche
Gewalt” in Vietnam. In www.ijp.org
wird das Verstaendigungsprogramm so dargestellt :
“Deutsch-Vietnamesisches Journalistenprogramm
Seit 2008 können
deutsche und vietnamesische Journalisten mit dem Austauschprogramm
der
Internationalen
Journalisten Programme (IJP) e.V. und der Stiftung Mercator zwei
Monate in einer
Gastredaktion des
jeweils anderen Landes arbeiten. Ziel der Stiftung ist, die
Verständigung
und Toleranz
zwischen Deutschland und Asien zu fördern. Denn Medien spielen eine
entscheidende
Rolle bei der Vermittlung des
Asienbildes in Deutschland und andersherum.”
Donnerstag, 26. April 2012
(CATINAT) - Häusliche Gewalt Teil I
Eigentlich schaeme ich mich. Ich habe
mich unversehens mit einem Thema beschaeftigt und nicht geahnt, wie
heiss es ist. Und wie ernsthaft es behandelt werden muss.
Ich unterlag nach dem ersten Versuch,
es wieder mit einer Prise Schwarzen Humors abzuarbeiten, einem Irrtum
und dann einem Lernprozess. Ich moechte nichts verbergen oder
verschweigen – ich moechte Bloglesern (wie mir) zeigen, was beim
Einsteigen in eine Materie passieren kann. Und sie am persoenlichen
Lernprozess teilhaben lassen, auch wenn sie schlecht darueber denken.
Ich werde diesem ersten , etwas
windigen Ansatz mit dem Umgang mit “haeuslicher Gewalt” umgehend
den anderen, ernsthaften Ansatz mit ernsthafter Recherche
entgegenstellen.
Zunaechst also der “anstoessige”
erste Versuch , der bei mir gekoppelt war an Fotos zu Kleiderpuppen
in Geschaeftsauslagen in Sài Gòn .
Ein brandheisses Thema in
Vietnam !?
Investigativ bearbeitet von Catinat/tanitaC
Investigativ bearbeitet von Catinat/tanitaC
Rechts : ein beklagenswertes Opfer haeuslicher Gewalt , Thủy … Die Freundin Sonja aus der Ukraine links daneben : ist die Trauer in ihrem Gesicht echt oder nur gespielt und der Zug um ihre Mundwinkel vielleicht klammheimliche Freude ?
Heinz - Hugo meint :
“Freundschaftlich echte Trauer.” Erna : “Quatsch. Reiner Bluff.
Arrogante Ziege , die Sonja .”
Aber sind wir Maenner in
Vietnam nicht auch haeuslicher Gewalt ausgesetzt ? Hier ein krasses
Beispiel : Udo.
Udo, aus dem Bergischen Land in NRW, war viele Jahre gluecklich in Vietnam verheiratet. Scheinbar gluecklich. Wie man sieht. Er schafft es nicht mehr allein auf die Bùi Viện . Er muss begleitet werden. Von seinem Bewaehrungshelfer Gebhardt.
Gebhardt
aus Leutkirch in der Oberpfalz ist hier in Sài
Gòn aus humanitaeren Gruenden haengen geblieben.
Heinz-Hugo und Erna tut es um die Kinder leid, die bei den Streitereien mit Schadensausklang hinterblieben. Wie hier Edeltraut – Hương :
Heinz-Hugo und Erna tut es um die Kinder leid, die bei den Streitereien mit Schadensausklang hinterblieben. Wie hier Edeltraut – Hương :
Sie droht hier im Moloch der Stadt
schon in falsche Haende zu geraten, wie hier das Bild mit Onkel
Wassiljew Rustikoff aus Tiflis , jetzt in Sài Gòn – aus
nicht humanitaeren Gruenden - ansaessig, daneben dokumentiert.
Erna haette die arme Kleine am
liebsten gleich mitgenommen. Als Spielgefaehrtin fuer die in
Deutschland sich nach Frauchen und Herrchen sehnenden traurigen
Deutschen Dogge Polanski II .
Nach diesem anstoessigen
Ausrutscher widme ich mich im naechsten Beitrag ernsthaft dem Thema.
Dienstag, 24. April 2012
(KEO) - "Fensterln"..Die Sache mit der Liebe
Einst im schönen Bayernland hoch droben auf den Bergen:
Da Michl schleicht si` im Mondschein mit oana Leita untam Oam vieri zum benachbart`n Hof
vom Baua`n Hurnoggl.
Warum a des mocht?
A weil fria ois mia olle no gonz kloa woan dora in Deitschlond des mit dea Liab au` a gar a neda so oanfach
woa.
Do muasst da Michl schaug`n dos eam da Baua Hurnoggl ned dawischt, an Michl z`amma mit am Mad`l vom Baua Huanoggl, da Zenzi.
D`Zenzi und da Michl di` zwoa hom si` nämi` heimli` gliabt g`hobt.
Un` dos des (des is wia des spanische 1,2,3 un, dos, tres göi?!) koana sig`t is da Michi hoit imma auf`d Nocht etza, mit derana Loata do nunta gonga zum Hof vom Hurnogg`l und hot di` do unta`s Fensta vo` da Zenzi g`stöit un` is do auffi krax`lt zu` soam Haser`l zum schmusen..
Heisst übersetzt soviel wie:
Der Michael schleicht sich im Mondschein mit einer Leiter unter Arm vor zum benachbarten Hof des Bauern Hurnagel.
Warum er das tut?
Ja, weil es dort früher -als wir alle noch ganz klein waren- es mit der Liebe auch noch gar nicht so einfach war in Deutschland.
Da musste der Michael zusehen, dass ihn der Bauer Hurnagel nicht erwischt, den Michael zusammen mit der Zenzi, der Tochter vom Bauern Hurnagel.
Die Zenzi und der Michael waren nämlich heimlich ineinander verliebt gewesen.
Und das das (das klingt wie das spanische 1,2,3: un, dos, tres, nicht wahr?!) keiner sieht, ist der Michael jetzt eben immer heimlich in der Nacht mit dieser Leiter runter gegangen, zum Hof vom Hurnagel und hat dieser dort unters Fenster von der Zenzi gestellt um dort hinauf zu klettern, um mit seiner Süssen zu schmusen.
Fensterl`n wurde das genannt.
Man sieht, damals war es in Deutschland mit der Liebe gar nicht so anders als in Vietnam.
Auch dort musste zunächst einmal offiziell beim Vater der Angebeteten um deren Hand angehalten werden, bevor es ans "Eingemachte" gehen konnte, wenn ihr versteht, was ich meine ;)
Während sich das in Deutschland bis heute aber ziemlich gelockert hat, ist die offene und freizügige Liebe junger Leute vor der Ehe in Vietnam im Grunde genommen nach wie vor nicht schicklich.
Das man auf seine Geliebte mitunter auch mal an die 3 Jahre warten muss, bevor man sie vor den Traualtar und somit auch in die Kiste kriegt, ist immernoch keine Seltenheit.
Allzu lange wird es allerdings sicher nicht mehr so sein, denn auch hier gehört die Zukunft der Jugend und die spielt nach ihren eigenen Regeln.
So hat sich mit der Zeit auch eine gewisse Doppelmoral entwickelt was die Sexualität in Vietnam anbelangt.
Die Teenies "klauen" sich schon die nötigen Stunden für ein bisschen Händchenhalten und Kuscheln, ohne das die Eltern Wind davon kriegen.
Was einst für die Amerikaner das "Autokino" war -nämlich ein Ort für erste zaghafte Annäherungsversuche oder ein bisschen Fummelei mit seiner Liebsten- ist in Hải Phòng z.B. der Park.
Wenn man hier am frühen Abend vorbeikommt, stehen sie dort -engumschlungen-, oder sitzen reihenweise auf ihren Motorrädern blicken auf den See und tauschen verliebte Blicke aus.
Selbstverständlich geht es aber auch hier anders.
Über diese Mädels, die hier mit 16 schon ihren 2ten od. 3ten, 4ten od. 5ten Freund absegen, in die Disko rennen, vielleicht sogar rauchen und sich ordentlich Schminken - und das alles zudem noch ganz ungeniert, schüttelt man allerdings hierzulande nur ratlos den Kopf oder rümpft empört die Nase.
Das muss dann mit Sicherheit "so eine" sein. Kurzum: eine Schlampe.
Gibt jedoch -besonders in den grossen Städten wie Saigon und Hanoi- von Jahr zu Jahr mehr von "solchen".
Ein ganz beliebter Trend scheint es zu sein, derzeit Videos auf Youtube hochzuladen, auf denen sich "diese" dann in High-heels und gefälschten Fingernägeln um einen Typen prügeln.
Auf diesen Clips geht es nicht schlecht zur Sache. Ich stelle euch in ein paar Tagen mal einen solchen ein.
Ich hatte da aber einen speziellen im Auge, den ich im Moment nur leider nicht wiederfinden kann.
Wer von der Geschichte mit der Liebe natürlich nicht ausgeschlossen bleibt, ist mein kleiner Racker:
- Na klar: King Kông!
Dem hat es aktuell seine unmittelbare Nachbarin angetan.
Das die ein bisschen grösser als er ist, stört ihn dabei überhaupt nicht.
Da dem kleenen Scheisserchen zudem durch mich zur Hälfte irgendwie deutsches Blut durch die Adern zu fliessen scheint, macht er seiner Hübschen auch nach guter alt-deutschen Manier den Hof:
Er "fensterlt" mit ihr. :)
Dadurch, dass ihr Garten genau an unser Wohnzimmerfenster grenzt, klappt das auch recht gut.
Einzig die Leiter, musste durch einen Hocker ersetzt werden, den wir dem Stincker unter sein "Guckloch" getellt haben, - ansonsten gibt`s im Vietnam von Heute nicht den geringsten Unterschied einst in Deutschland, als der Michi mit der Leiter unterm Arm zum Hof von seinr Zenzi geschlichen ist.
Da Michl schleicht si` im Mondschein mit oana Leita untam Oam vieri zum benachbart`n Hof
vom Baua`n Hurnoggl.
Warum a des mocht?
A weil fria ois mia olle no gonz kloa woan dora in Deitschlond des mit dea Liab au` a gar a neda so oanfach
woa.
Do muasst da Michl schaug`n dos eam da Baua Hurnoggl ned dawischt, an Michl z`amma mit am Mad`l vom Baua Huanoggl, da Zenzi.
D`Zenzi und da Michl di` zwoa hom si` nämi` heimli` gliabt g`hobt.
Un` dos des (des is wia des spanische 1,2,3 un, dos, tres göi?!) koana sig`t is da Michi hoit imma auf`d Nocht etza, mit derana Loata do nunta gonga zum Hof vom Hurnogg`l und hot di` do unta`s Fensta vo` da Zenzi g`stöit un` is do auffi krax`lt zu` soam Haser`l zum schmusen..
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| Das "Fensterl`n" hier demonstriert von Bubu |
Der Michael schleicht sich im Mondschein mit einer Leiter unter Arm vor zum benachbarten Hof des Bauern Hurnagel.
Warum er das tut?
Ja, weil es dort früher -als wir alle noch ganz klein waren- es mit der Liebe auch noch gar nicht so einfach war in Deutschland.
Da musste der Michael zusehen, dass ihn der Bauer Hurnagel nicht erwischt, den Michael zusammen mit der Zenzi, der Tochter vom Bauern Hurnagel.
Die Zenzi und der Michael waren nämlich heimlich ineinander verliebt gewesen.
Und das das (das klingt wie das spanische 1,2,3: un, dos, tres, nicht wahr?!) keiner sieht, ist der Michael jetzt eben immer heimlich in der Nacht mit dieser Leiter runter gegangen, zum Hof vom Hurnagel und hat dieser dort unters Fenster von der Zenzi gestellt um dort hinauf zu klettern, um mit seiner Süssen zu schmusen.
Fensterl`n wurde das genannt.
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| Die Sache mit der Liebe |
Auch dort musste zunächst einmal offiziell beim Vater der Angebeteten um deren Hand angehalten werden, bevor es ans "Eingemachte" gehen konnte, wenn ihr versteht, was ich meine ;)
Während sich das in Deutschland bis heute aber ziemlich gelockert hat, ist die offene und freizügige Liebe junger Leute vor der Ehe in Vietnam im Grunde genommen nach wie vor nicht schicklich.
Das man auf seine Geliebte mitunter auch mal an die 3 Jahre warten muss, bevor man sie vor den Traualtar und somit auch in die Kiste kriegt, ist immernoch keine Seltenheit.
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| Einen Blick auf die Angebetete erhaschen |
So hat sich mit der Zeit auch eine gewisse Doppelmoral entwickelt was die Sexualität in Vietnam anbelangt.
Die Teenies "klauen" sich schon die nötigen Stunden für ein bisschen Händchenhalten und Kuscheln, ohne das die Eltern Wind davon kriegen.
Was einst für die Amerikaner das "Autokino" war -nämlich ein Ort für erste zaghafte Annäherungsversuche oder ein bisschen Fummelei mit seiner Liebsten- ist in Hải Phòng z.B. der Park.
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| Selbst bis tief in die Nacht wird geduldig ausgeharrt |
Selbstverständlich geht es aber auch hier anders.
Über diese Mädels, die hier mit 16 schon ihren 2ten od. 3ten, 4ten od. 5ten Freund absegen, in die Disko rennen, vielleicht sogar rauchen und sich ordentlich Schminken - und das alles zudem noch ganz ungeniert, schüttelt man allerdings hierzulande nur ratlos den Kopf oder rümpft empört die Nase.
Das muss dann mit Sicherheit "so eine" sein. Kurzum: eine Schlampe.
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| Wie schon einst, beim Mich`l und seiner Zenzi |
Ein ganz beliebter Trend scheint es zu sein, derzeit Videos auf Youtube hochzuladen, auf denen sich "diese" dann in High-heels und gefälschten Fingernägeln um einen Typen prügeln.
Auf diesen Clips geht es nicht schlecht zur Sache. Ich stelle euch in ein paar Tagen mal einen solchen ein.
Ich hatte da aber einen speziellen im Auge, den ich im Moment nur leider nicht wiederfinden kann.
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| Blöd nur, wenn sie nicht kommt.. |
- Na klar: King Kông!
Dem hat es aktuell seine unmittelbare Nachbarin angetan.
Das die ein bisschen grösser als er ist, stört ihn dabei überhaupt nicht.
Da dem kleenen Scheisserchen zudem durch mich zur Hälfte irgendwie deutsches Blut durch die Adern zu fliessen scheint, macht er seiner Hübschen auch nach guter alt-deutschen Manier den Hof:
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| Für so einen kurzen Blick auf seine Holde, lohnt es sich dann aber doch.. |
Dadurch, dass ihr Garten genau an unser Wohnzimmerfenster grenzt, klappt das auch recht gut.
Einzig die Leiter, musste durch einen Hocker ersetzt werden, den wir dem Stincker unter sein "Guckloch" getellt haben, - ansonsten gibt`s im Vietnam von Heute nicht den geringsten Unterschied einst in Deutschland, als der Michi mit der Leiter unterm Arm zum Hof von seinr Zenzi geschlichen ist.
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