Willkommen auf meinem Blog

Auf dieser Seite findet ihr -in den verschiedenen Rubriken unter dem Titelbild- viele nützliche Infos rund um das Thema Vietnam und zudem jede Menge lustig-bis spannende Anekdoten aus meinem Alltag, als Schwiegertochter einer vietnamesischen Familie..

Samstag, 21. April 2012

Blog-Info: Fortsetzung von "Meine Geschichte"

Hallo meine Lieben,
nach einer erneuten 2-tägigen Unterbrechung, die diesmal allerdings Krankheits-bedingt war, habe ich heute endlich mal wieder meinen inneren Schweinehund überwunden und für euch ein ganzes Stück an der lang-ersehnten Fortsetzung von Tungs und meiner Geschichte geschrieben.

Ich weiss das viele von euch jedes Mal inständig auf den nächsten Teil warten und möchte mich deshalb bei euch entschuldigen, dass es so schleppend voran geht und nach wie vor auch noch viele der anderen Seiten teilweise noch zur Hälfte "Baustelle" sind.

Leider reicht die Zeit momentan hinten und vorne nicht um hier endlich richtig anzupacken und alles fertig zu stellen. Ich hoffe, ihr könnt euch noch etwas gedulden und versucht es einfach positiv zu sehen:
So bleibt euch wenigstens die Spannung erhalten ;)


Nein Spass, ich werde versuchen mir künftigwieder etwas mehr Mühe zu geben und mehr Zeit in den Blog zu stecken, damit zumindest die bereits bestehenden Rubriken langsam aber sicher fertig werden.

Zumindest sind nun seit kurzem auch die einzelnen Themen jeweils mit einer Kommentarfunktion versehen. Ihr seid somit recht herrzlich aufgefordert, euch keinen Zwang anzutun und mir eure Meinung zu den jeweiligen Seiten dazulassen.
Neue sind übrigens auch bereits in Bearbeitung.

Es kommt also noch einiges auf euch zu! Lasst euch überraschen.
Spätestens Morgen geht es hier aber zunächst mit einem ganz normalen Blog-Beitrag von mir oder Catinat hier weiter.

Bis dahin könnt ihr euch die Zeit etwas mit der Fortsetzung von meiner persönlichen Geschichte verweilen.

Um zum neuen Abschnitt von Tungs und meinem Kennenlernen und den Umständen, wie ich in Vietnam gelandet bin zu kommen, einfach kurz hier klicken:  "Meine Geschichte"

oder die Seite direkt unter dem Titelbild, gleich hinter der Startseite aufrufen.

Ich wünsche euch viel Spass beim schmöckern. :)



Mittwoch, 18. April 2012

(CATINAT) - Wohin mit mir und den Kindern in Sài Gòn? Vorschlag 5 – Spiel(un)moeglichkeiten

Ich wollte meinen Bericht ueber Spiel(platz) moeglichkeiten in Sài Gòn mit dem Aufsetzen einer strengen, ernsten , vorwurfsvollen Miene beginnen : Na ja, was die da in Sài Gòn fuer unsere Kleinen tun , das ist mal besch… .
Ich wurde bei meinen Recherchen eines Besseren belehrt. Hinter allen Ueberlegungen steht ja auch die Einsicht, dass der Platz fuer Freiflaechen zum Spielen fuer Kinder in einer Mammutstadt wie Sài Gòn recht spaerlich sein kann.


Koennen Kinder hinter diesen Wohnhausmauern in einem noerdlichen , wohlhabenden Bezirk von Sài Gòn , Phu Nhuanh, “im Freien” befreit spielen und Freundschaften pflegen ?

Und dennoch : Man tut was ! Alle Achtung !

Allerdings : man muss einige 100 Meter weit dahin fahren .


Da ist ein grosszuegiges Spielplatzangebot an der 94
Phan Đăng Lưu, P.5. Buslinie 36 , von Bến Thành Richtung Bến Thới An; aussteigen; Ecke Phan Đăng Lưu - Đinh Tiên Hoàng.

Nebenbei Strassennamen – Bedeutung : Phan Đăng Lưu (1902 geb. , 1941 von den Franzosen hingerichteter kommunistischer Aktivist und Patriot );
Đinh Tiên Hoàng (benannt nach dem Kaiser, der im 10. Jhdt. als erster Kaiser nach der Befreiung von der Han Dynastie die
Đinh Dynastie in Vietnam begruendete.)


Allerdings auch sehr stark frequentiert. Keine Eintrittsgebuehr. Der Belag ist Kunstrasen. Ich hatte nur Bedenken an den Schaukeln hinten , weil Kleinere sich von hinten an die ausfahrende Gondel naehern koennen. Beim Gespraech mit dem leitenden Manager der Einrichtung :”Es ist noch nie etwas passiert”. 

Sogar ein Schwimmbassin fuer Kinder vist auf dem Areal. Allerdings gebuehrenpflichtig. 


Aber welche Moeglichkeiten haben wir in der Innenstadt ? 

Da ist zum einen der Park “in drei Teilen” zwischen Phạm Ngũ Lão und Lê Lai im District 1 . Westlich wird er von der Stelle mit dem Circus (“Romeo und Julia”) begrenzt , oestlich vom Platz vor dem Bến Thành – Markt. Dieser recht gruene Parkabschnitt im Osten heisst Park 23/9 . In Gedenken an die Nacht am 23. September 1945 , als franzoesische Reaktionaere in Sài Gòn auf Vietnamesen schossen, die dort die Unabhaengigkeit nach der Erklaerung vom 2.9.1945 im Sueden der Republik weitergaben. 
 
An diesem huebschen Park mit viel Gruen und Pavillons zum Unterstellen bei Regen hatte ich auszusetzen, dass es nur ungepflegte Spielgeraete fuer Kinder gebe , bzw. gar keine mehr. Der Grund war aber : zwei Spielplaetze dort wurden von Grund auf erneuert . Sie sind nun gut bestueckt :


Und niemand schaut mehr in die Roehre :


Alles ganz neu und frisch. Weicher Bodenbelag . Scheinbar noch nicht richtig von den Kids angenommen.

Heinz –Hugo und seine Erna haben erst nur den Sandkasten vermisst. “Aber is auch wahr . Pinkeln doch nur die Hunde rein.”

Angenommen ? Oder ? Schaun wir doch mal in den attraktiven bunten Haeuschen nach . Welche Ueberraschung ! Und Erna war’s wieder echt peinlich . Darueber im naechsten Beitrag “Freizeit “.

Dienstag, 17. April 2012

Modernes, weltoffenes Vietnam

Aktuell sitzen in der Haupstadt Hanoi 3 Blogger -allesamt Mitglieder des verbotenen Clubs freier Journalisten- auf der Anklagebank, denen in 421 Fällen Widersetzung gegen den Staat und die Verbreitung regierungsfeindlicher Propaganda vorgeworfen wird und denen im Falle einer Verurteilung Höchststrafen von bis zu 20 Jahren drohen.

Anlässlich dieser Meldung der (selbstverständlich staatlichen) Zeitung "Ho Chi Minh City Law", haben mein Mann und ich uns nicht schlecht gewundert, als unser Stepcke neulich von der Schule kam und berichtete, die Lehrerin hätte ihren Schützlingen aufgetragen, als Hausarbeit jeweils einen eigenen, ganz persönlichen Blog anzufertigen.

Ein Blog? Für eine zehn-jährige?!

Und das auch noch in einem Land, in dem die freie Meinungsäusserung ausdrücklich nicht erwünscht ist?!

Das bloggen war immerhin im "Nahen Osten" mitunter Auslöser für den arabischen Frühling.
In Ländern wie China oder bislang auch in Birma, verschwinden immer wieder aktive und politisch-engagierte Blogger von der Bildfläche, werden unter Hausarrest gestellt oder für viele, viele Jahre und Jahrzehnte hinter "schwedische Gardinen" gebracht.
Vietnam steht seinen "grossen Brüdern" in dieser Angelegenheit eigentlich nicht in sonderlich viel nach.
Was (zur Hölle) veranlasst somit diese Lehrein einer vierten Grundschulklasse, den Kindern aufzutragen, eben das zu tun? Zu schreiben, was sie denkt?

Mal ganz abgesehen davon, dass wir es für völlig unangebracht halten, unser Kind mit einer Medie herumspielen zu lassen, mit der- und mit deren  Auswirkungen sie in diesem Alter überhaupt noch nicht umzugehen vermag.
Zum Bloggen gehört meiner Meinung nach dann doch mindestens bereits ein Gefühl dafür, was man der Öffentlichkeit (immerhin der ganzen Welt!) für Informationen aus seinem Privatleben zur Verfügung stellen kann und sollte- welche man im Gegenzug besser das lassen sollte, was sie sind: nämlich privat und was für Konsequenzen die verkehrten Äusserungen unter Umständen mit sich bringen.
Von Internetmobbing, Verleumdungen und Attacken auf die eigene Person in dieser Altersklasse ganz zu schweigen.

Vielmehr beschäftigt uns aber die Frage, was für ein Sinn, bzw welche Motive hinter dieser Aufgabe stecken.

Eine befreundete Bloggerin, ebenfalls eines deutschprachigen Blogs aus und über Vietnam, hielt es neulich sogar für angebracht einen Kommentar zu einem ihrer Beiträge zu zensieren bevor er in die Veröffentlichung ging. Der Anlass war ihre Sorge einer allzu kritischen Meinungsäusserung von mir über unseren vietnamesischen Stammvater.
Wie legitim ist das? Steht es uns überhaupt zu, als Ausländer in diesem Land das System zu kritisieren oder anzuprangern und wie weit lehen wir uns dabei im Endeffekt wirklich aus dem Fenster?
Ich liebe mein Gastland. Vietnam hat wie jedes andere Land auf der Welt seine guten, aber leider nunmal auch seine schlechten Seiten.
Meiner Meinung nach hat Vietnam keinen Grund sich vor Kritik zu fürchten.
Ein Wandel weg von der Vetternwirtschaft wird sich auch so nicht aufhalten lassen.
Schon allein daher nicht, weil es bereits zum gewaltigen Sprung nach vorne angesetzt hat und sich somit der Welt öffnet - und wenn das Tor zur Welt offen steht, lässt sich auch ein Umschwung nicht mehr abwenden.

Das mein eigener Blog -wenn man das so sagen mag- politisch ebenfalls nicht immer ganz so korrekt ist, hat mir bisweilen trotzdem noch keinen Anlass zur Sorge gegeben, da er sich hauptsächlich mit privaten Dingen und Alltagserlebnissen auseinandersetzt.
Ist es insgeheim aber ein Spiel mit dem Feuer?
Und was ist mit anderen? Wieviel "Immunität" geniessen wir als Ausländer? Wie "unantastbar" sind wir?
Riskiere ich vielleicht-ohne es zu wissen- die Verlängerung meines Visums oder gefährde den geplanten Antrag auf die vietnamesische Staatsbürgerschaft?
Mir bleibt einzig zu hoffen, dass dem nicht so ist denn darauf zu verzichten, die Dinge beim Namen zu nennen, würde sich vermutlich nicht mit meinem Charakter vereinbaren lassen.

Was unsere Kleine anbelangt, haben wir die gewagte These aufgestellt, dass genau diese unschuldige und unbedachte freie Meinungsäusserung eines Kindes das Ziel sein könnte.
Frei nach dem Motto: Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser!
Ich meine was wird so ein Mädchen von 10 Jahren denn schon schreiben?

"Gestern bin ich mit meiner besten Freundin Thi Fahrrad gefahren. Sie hat von ihren Eltern ein brand-neuse Bike bekommen. Ganz in rosa und mit Fähnchen am Lenker. So eines will ich auch! Meine Eltern haben aber gesagt, dass wir uns das im Moment nicht leisten können und dann wieder auf die hohen Preise geschimpft. Daran sind nur "die da oben" verantwortlich, sagen sie. Wen sie wohl damit gemeint haben?! 
Ist mir auch schnuppe. Jedenfalls kriege ich deswegen mein Fahrrad nicht." :(

Sicher würde sie einfach sagen was sie denkt. Frei jeglicher "Zensur" oder "Berrechnung".
"Meine Eltern, Tante, Onkel, Nachbarin oder grosse Schwester hat dies oder jenes gesagt oder getan.."
Der perfekte kleine Spion sozusagen und so ein "Online-Tagebuch" zudem die perfekte "Akte" über Gedankengut und Aktivitäten des Umfeldes des betreffenden Kindes.

Gerissen wäre es - ohne Frage.
Allerdings fast schon zu ungeheurlich, um wahr zu sein. Oder etwa nicht?!

Wir schliessen aber auch nicht aus, dass die Kleine lediglich mal wieder was in den falschen Hals gekriegt hat, oder die Geschichte sogar nur von ihr ausgedacht sein könnte, damit wir ihr das Anlegen solch eines Blogs gestatten, weil vielleicht Klassenkammeradinnen oder Freunde bereits so was haben.
Bleibt abzuwarten, was daraus wird. Sollte das Ganze nämlich tatsächlich der Wahrheit entsprechen, denke ich, dass sich sicherlich nicht wenig Eltern gegen sowas quer stellen würden.
Denn gänzlich ohne Mitspracherecht und Entscheidungsfreiheit ist Vietnam in diesen Tagen nicht mehr.

Montag, 16. April 2012

(KEO) - Gott sprach: Es werde weiss!

..und es ward weiss! Zumindest in Vinh Ha Long, denn einige von euch haben es sicherlich schon mitbekommen, aber für all diejenigen unter euch, an denen diese Information bislang vorübergezogen ist:

Die Halong-Bucht bekommt einen neuen Anstrich!

Der herkömmliche Anblick
Genauer gesagt, hat sie ihn bereits bekommen und noch genauer gesagt, ist es nicht die Halong Bucht selbst, die in neuem Glanze erstrahlt, sondern wohl das mitunter beliebteste Fotomotiv nach einem Ausflug in das vietnamesische Weltnaturerbe:

Es sind die Dschunken.

Ob das hier vielleicht das Vorbild war?! (Quelle:eonintho.wordpress.com)
Für alle, die jetzt bass-erstaunt und mit offenem Mund dasitzen und "Waaas?!" sagen:
-Ja genau, ihr habt richtig gelesen. Die schönen alt-romantischen Tucker-Dschunken, auf denen man sich 
gemütlich durch unseren Beitrag zu den sieben Weltưundern schippern lassen kann und die sich bislang friedlich in einem urigen Braun-Ton in das atemberaubende Gesamtbild mit den einzigartigen Felseninseln -die aus dem Meer ragen- eingefügt haben, wurden nun allesamt mit weisser Farbe besprüht(!).
Jawohl. Besprüht. Nicht wenigstens zum wohle der Augen bestrichen, nein, sie wurden besprüht.

Dieser romantische Anblick gehört nun der Vergangenheit an
Wer nun die Halong Bucht bereist oder einen Ausflug auf die malerische Insel Cat Ba vor den Toren dieser unternimmt, wird somit eine Armada weisser "Schlachtschiffe" dort vorfinden.
Sieht wirklich nicht sonderlich prikelnd aus, war aber unbedingt notwendig!

Der künftige Anblick in der Hạ Long Bucht (Quelle: giaoduc.edu.vn)
-Zumindest der Auffassung eines Regierungstieres zu folge, der den neuen "Anstrich" in Auftrag gegeben hat.
Über seine Gründe, kann man derzeit nur spekulieren.
Vielleicht hat er sowas während eines Ausfluges an die Cote d`Azur oder so ähnlich gesehen und sich gedacht: "Au, das sieht ja heiss aus. Sowas brauchen wir auch!"
Man weiss es nicht.

Fakt ist jedoch, dass die schönen, rund 500 braunen Dschunken nun passé sind und uns nun künftig, einen "Hauch von Karibik" vermitteln werden!?

Wer noch schnell eines der gewohnten Schiffe in herkömmlicher brauner Farbe begutachten möchte,
der sollte Gas geben, denn bis Ende April muss der Beschluss umgesetzt - und alle Schiffe in strahlenden Weiss besprüht sein.

Sonntag, 15. April 2012

(CATINAT) - Heinz-Hugo und Erna

Sài Gòn : 
 
Das verwegene Flair der Metropole

Mit der ganzen Familie , Kind und Kegel, Altvordere und Jungvolk, mal chic und “aussergewoehnlich” Maritimes essen gehen in Sài Gòn .

Dabei vorbildlich und froehlich, herzerfrischend zuvorkommend und sehr, sehr aufmerksam bedient werden ? Und gleichzeitig so etwas wie natuerliches, ungezwungenes “Freilufttheater” auf einem grossen Platz , aehnlich wie in Rom ,geniessen, ein Teil des Theaters selbst sein , ohne Zwang , das Lachen der Gaeste wird von den “Bediensteten” ganz frei erwidert. 
 
Dann ist dies die richtige Adresse :


Das Essen : o.k. , gut.
Preise moderat : Fuer 4 erwachsene Personen - 380.000 Dong.
Das Schauspiel :




Ja, Sie sehen richtig. Sie befinden sich in der Obhut von lauter froehlichen , niemals dreisten Transvestitenkellner(inne)n . Mit Thailand hat das garnichts zu tun. Dies hier ist weltstaedtisch , eher Paris, Rom, Barcelona …


Unsere dorthin eingeladenen Gaeste finden es “einfach suess”. Aber ausser uns zwei Paaren nur noch ein weiteres mit Westler-Anteil heute abend . Da hinten ist’s scheinbar noch frei. Wird aber gleich , 20:00 Uhr , auch alles voll sein.
Man kann nichts anderes sagen : Speise und Atmosphaere beides geschmackvoll.
“Hier muessen wir wieder hin , Erna” - “Genau, Heinz-Hugo.”
“Ob ich hier auch mal auf’s Klo gehen kann , Heinz – Hugo ?” “Warte doch noch lieber bis wir im Hotel sind, Erna.”

Samstag, 14. April 2012

Mutiger Polizist aus Vietnam klammert sich an rasenden Bus

Nachdem ich mich zunächst hartnäckig geweigert habe,
dieses Video zu posten, seit ich es gestern Nacht das erste Mal
zu Gesicht bekommen hatte, komme ich nun nicht drum rum,
es doch zu tun, weil die ausländischen Medien (deutsche, österreichische,
amerikanische, usw) den Clip rauf und runter spielen.

Anfangs habe ich die Echtheit des Falles bezweifelt, weil in der
ursprünglichen Version die ich gesehen habe, der Polizist den
„Kameramann“ in aller seelenruhe frägt, ob dieser schon aufnehme
und erst im Anschluss darauf auf den Bus „steigt“.

Gerade habe ich es meiner „Stiftung vietnamesische Waren-Test“
(meinem Mann) gezeigt und vertrauend auf seine Testergebnis, dass
das Video bestimmt echt wäre -sprich nicht gestellt-, poste ich es nun
doch:




Zum Fall:

Der junge Polizist in der vietnamesischen Hauptstadt Hà Nội
wollte den Medienberichten zufolge die Papiere
dieses Busfahrers  kontrollieren.
Da der jedoch schon mal als Verursacher eines schweren Verkehrsunfalls
knappe 4 Jahre einsaß, hatte er wohl Panik ein weiteres
Mal verknackt- u. eingebuchtet zu werden und gab einfach Gas.

Der mutige Beamte wollte ihm das aber scheinbar nicht durchgehen
lassen und klammerte sich kurzerhand an die Scheibenwischer des Busses.

Gemeinsam fuhren die beiden dann rund eine halbe Meile bei
Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 31 KM/h (laut amerikanischer Medien) und
teilweise bis zu über 50 KM/h (laut deutschen und österreichischen Medien)..
(1A Recherche sag ich da nur)

Gefilmt wurden sie dabei von einer mobilen Streife und später dann von
beherzten Passanten und einer Polizeisperre gestoppt.

Dem Fahrer drohen nun erneute 3 Jahre Gefängnis für diesen kleinen
„Ausflug“ mit einem Hüter des Gesetzes an seiner Windschutzscheibe.

Und der hat übrigens Glück gehabt, dass es an diesem Tag nicht geregnet hat...

Mein Fazit:

Die Szene, in der Leonardo Di Caprio und Kate Winslet als Jack und Rose, in 
"Fliegerpose" in der neuen 3D Fassung von James Camerons "Titanic" am Bug des
Schiffes dem Sonnenuntergang entgegenfahren, ist nichts im Vergleich zu dieser
beherzten Einlage unseres Beamten 

(KEO) - Früh übt sich! Von kleinen Geschäftsfrauen..

Heute habe ich es "relativ" pünktlich zu meiner Geschenke-Übergabe-Audienz bei meiner Schwiegermutter geschafft.
Dem Himmel sei Dank, evtl. auch nur einer glücklichen Fügung des Schicksals (wie auch immer )...
aber auf jeden Fall hatte sie da gerade Besuch, was mir vermutlich einen deftigen Anpfiff für unser gestriges, geplatztes "Rendez-vous" erspart hat 

Und weil sie zudem so wahnsinnig ins Gespräch mit ihrem (übrigens ganz schrecklich schleimmigen) Gast vertieft war und daher mir wenig bis keine Aufmerksamkeit entgegenbringen konnte, habe ich vorerst mit meiner Kleinen Zuckerpuppe (meiner Stieftochter Hân) Vorliebe genommen.

Mit der habe ich mich dann auch gleich mal umgehend aus dem Staub gemacht.
Für sowas ist King Kông immer wieder ein klasse Vorwand.
"Ich bringe mal eben kurz den Hund raus. Der muss mal.."
Und schon waren wir draussen.

Frische Luft. Herrlich. Und es wird übrigens scheinbar endlich doch noch Sommer.
Ich hatte ja bereits nicht mehr daran geglaubt aber was soll ich sagen?!
Es beginnt wirklich langsam aber sicher schwül-warm zu werden.
Unser Heizkörper und der Ventilator haben sich quasi nahtlos und über Nacht (klamm-heimlich) abgelöst.

Nach der Kleinen Runde, auf der mir schon gross und breit Bi`s Waren angepriesen-, Geschäftsstrategien erläutert- und Verkaufskonzepte dargestellt wurden, musste ich sofort nach der "Wiedereinkehr" den Kunden mimen und mir ihre Schmuckschatulle -prall gefüllt- mit kleinen, bunten, glitzernden Perlen und Steinchen zeigen lassen, die "Buchhaltung" durchsehen und natürlich das wichtigste:
mir selbstgemachte Kettchen, Ringchen und Armbänderchen anlegen lassen.

So macht man potentielle Käufer heiss! Das hat die Kleine schon ganz fix durchschaut!

Denn unsere 10-Jährige ist unter die Businessmenschen gegangen!

Sie bastelt aus den vielen, winzigen Schmucksteinen die wir ihr mal in einem Set geschenkt haben eben diese -zwar im Grunde wertlosen- aber um ehrlich zu sein doch sehr schönen Stücke und verkauft sie nach Fertigstellung an Klassenkameraden, Freudinnen, die Besucher und Bekannten meiner Schwiegermutter und eben: an die Familie

Hinterher trägt sie den verkauften Gegenstand, mit exakter Produktbeschreibung, Preis und dem Namen der Person, die das Schmuckstück gekauft hat, ordentlich in ein gebundenes Büchlein ein und verwaltet das Geld (ist sogar nicht einmal wenig!) in einer separaten Börse.

Reschpeckt! Muss ich da doch glatt sagen!

Besonders in Anbetracht ihre Marketingkünste!
Denn ich als Familienmitglied habe selbstverständlich nicht einfach nur irgendwie so ein Teil angedreht bekommen sondern wurde über den Werbeslogan schlechthin geködert:
"Nur für Mitglieder der Familie, dass Kauf 1 erhalte 1 gratis!"

Da konnte ich ja gar nicht mehr "nein" sagen und hab dann gleich noch ein passendes Armband zu meinem wunderschönen Ring in Rosa-Pink in Auftrag gegeben..
Immerhin sind die Dinger mit rund 2-4.000 Đồng pro Stück ein echtes Schnäppchen - und das für Unikate, angefertigt in echter, vietnamesischer Handarbeit! 
(Ich hoffe ich kann demnächst noch ein Bild dazu einstellen, aber die Künstlerin muss sich und ihre Arbeit aus Gesetzesgründen bedeckt halten, damit ihr der "Laden" nicht dicht gemacht wird! )

Bleibt einzig zu hoffen, dass uns die Polizei nicht wegen der Kinderarbeit auf die Schliche kommt- und Pelle rückt, bevor meine Bestellware produziert ist.