Auf dieser Seite findet ihr -in den verschiedenen Rubriken unter dem Titelbild- viele nützliche Infos rund um das Thema Vietnam und zudem jede Menge lustig-bis spannende Anekdoten aus meinem Alltag, als Schwiegertochter einer vietnamesischen Familie..
Lautet scheinbar das Motto der Vietnamesen, denn hier haben immernoch viele kein Konto, oder gar je eine Bank von innen gesehen.
Wozu auch?
Denn anders als in "Schland" werden die monatlichen Mietzahlungen, Nebenkosten, Handyrechnungen und so weiter "bar-Kralle" gezahlt.
Für die Nebenkosten gestaltet sich das beispielsweise so:
Da läuft einmal alle vier Wochen eine nette (?) Dame mit Quittungs-bzw.Rechnungsblock und dicker Brieftasche um die Hüfte geschnallt durch das ihr zugeteilte Viertel von Haus zu Haus und ruft den Namen des Hausherrn-, der Haus"frau" und kündigt an, dass Zahltag für -meinetwegen einmal:- den Strom ist.
Rechnungen für die monatl. Nebenkosten
Klingt dann in etwa so:
"Chú Tùng ơiii! Tình tiền Điện chú ơiii!!"
("tschuu tung oii! tünh tiän diän tschuuu ooii!!" - "Onkel Tung, der Strom wird abgerechnet!")
Dazu klopft sie dann noch ein bisschen an die Tür und macht möglichst viel nervigen Lärm, damit man sie auch ja möglichst schnell wieder loswerden will - ergo zügig zahlt
In der Regel ist bei der hohen Anzahl an Familienmitgliedern pro Haushalt, eigentlich auch immer irgendwer Zuhause um die Kosten zu begleichen.
Bei vielbeschäftigten Leuten ist dann normalerweise eine O-xin (Hausmädchen) anwesend.
Die Antwort auf die Zahlungsaufforderung lautet für gewöhnlich immer gleich:
"Bao nhiêu tiền?!"
("bau nie-o ti-än?!" - "Wieviel kostet es?!")
Daraufhin wird einem der Betrag genannt und man geht seinen Geldbeutel suchen, während man vielleicht ein wenig meckert, dass das wieder so viel ist
Hat man wie wir ein "Kuckloch" in der Tür, muss man nicht mal aufmachen. Man kramt sich die Scheinchen zusammen und streckt sie ihr durch dieses Loch in der Tür, worauf sie einem die Rechnung und evtl. Wechselgeld entgegenstreckt.
Nur Bares ist Wahres lautet die vietnamesische Devise
Gleiches Spiel läuft auch bei allen anderen Haushaltskosten.
Bei der Miete ist es nicht unüblich, dass man diese beim Vermieter vorbeiträgt, aber ein Grossteil der Vietnamesen wohnt sowieso im Eigenheim, weshalb das meistens entfällt.
Hat man die Damen von den "sozusagen Stadtwerken" tatsächlich doch mal verpasst, läuft sie am Abend des selben Tages, oder dem nächsten Tag eine zweite Runde, um die Nachzügler abzukassieren.
Verpasst man auch diesen Ersatztermin, muss man eben selbst bei der Zuständigen Behörde vorbeifahren und die Kosten begleichen.
Man möchte meinen, dass die hier dann ständig ihrem Geld nachlaufen müssen, aber dem ist nicht so.
Das System funktioniert eigentlich überraschend gut.
Vermutlich weil die komplette Nachbarschaft den Ablauf mitbekommt und man sich von daher keine Blösse geben möchte?!
Keine Ahnung, auf jeden Fall klappts und spätestens beim 2.Anlauf ist das Geld da.
Zudem zahlen einem die Firmen hier den Lohn oder das Gehalt auch gleich bar-cash aus.
Eigentlich wird in Vietnam so überhaupt alles auf die Hand gezahlt.
Das macht natürlich ein Konto weitestgehend überflüssig.
Bei solchen Zinsen hat Bác Hổ natürlich gut grinsen ;)
Das Vietnamesen seit jeher den Kredit-u.Geldinstituten nicht über den Weg trauen, tut sein restliches und wer über grössere Summen verfügt, hat folglich auch kein Sparbuch sondern legt sein Vermögen in Gold an und wer ausserdem die Möglichkeit hat, das Ganze z.B. im Firmen-Save unterzubringen, der tut das dann auch.
Die Banken müssen also ganz schöne Überzeugungsarbeit bei der Bevölkerung leisten und etabllieren sich jetzt auch erst so nach und nach.
Es sind derzeit eher die jüngeren, die die Vorteile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs-, und der Möglichkeit fast überall und zu fast jeder Zeit Geld aus einem der unzähligen ATM`s (Kürzel der Geldautomaten in Vietnam) ziehen zu können-, erkannt haben.
Die Banken geben sich ausserdem grösste Mühe, mit dicken Zinsen zu locken.
Bei einem Betrag von 20 Mio Dong, angelegt auf ein halbes Jahr, lockt beispielsweise die ABC Bank mit satten 13,88 % Zinsen jährlich!
Andere Banken bieten sogar ab 14% aufwärts!
(Da können sich europäische Banken aber noch ne ganze Scheibe abschneiden!)
Na wenn das mal kein Grund für Vietnamesen ist, möglichst bald umzustellen..
Mir war lange Zeit nicht bewusst, dass
es auch in der Lyrik Vietnams “Fruehlingsgedichte” gibt. Ich
stolperte auf die Erkenntnis zu, weil es sehr, sehr viele
Herbstgedichte von Hàn
Mặc Tử gibt. Der Herbst ist bei
ihm die Schwelle zu boesen Vorahnungen. Der Fruehling die Schwelle
zur Reifung. In seiner scheinbar beschreibenden Poesie ruht er nie,
schreitet von einer Phase – gedanklich - zur naechsten.
Banal : am Ende eines Gedichts ist es
nicht mehr so wie zu Beginn.
Formal : ich kenne vietnamesische
Rhythmisierungsregeln und “Versmasse”. Mit dem Kopf. Bei Wiki
auch nachlesbar. Die Schoenheit, die sie sprachlich bieten, ist 1.
nur vom sensiblen Muttersprachler hoerbar, erfassbar , 2. nicht im
geringsten in westliche Lyrikmuster uebertragbar.
Die Qual und der Reiz der Uebertragung
: man muss europaeisch rhythmisieren, was sprachlich sich dann weit
entfernt vom Original , inhaltlich aber “Entdeckungen” machen
laesst.
Hàn Mặc Tử‘s
aussergewoehnliche Genialitaet : er musste sich die Form nicht
aneignen, sie war in seinem Blut. Er konnte mit ihr nach Belieben
jonglieren, spielen, sie nach seinem Gusto ausrichten. Er leistete
sich sogar das Vergnuegen, europaeische Versmassansaetze spielerisch
- wie z.B. Endreime - in seine vietnamesische Lyrik mit
einzubringen. Genial !
Hàn Mặc Tử (1912 – 1940)
Mùa xuân chín – “Fruehlingsreife”
Trong làn nắng ửng: khói mơ tan,
Đôi mái nhà tranh
lấm-tấm vàng.
Sột-soạt gió trêu tà áo biếc,
Trên
giàn thiên-lý -- Bóng xuân sang.
Sóng cỏ xanh tươi
gợn tới trời.
Bao cô thôn-nữ hát trên đồi.
-
Ngày mai trong đám xuân xanh ấy,
Có kẻ theo chồng, bỏ
cuộc chơi.
Tiếng ca vắt-vẻo lưng-chừng núi,
Hổn-hển như lời của nước mây,
Thầm-thỉ với
ai ngồi dưới trúc
Nghe ra ý-vị và thơ-ngây.
Khách
xa, gặp lúc mùa xuân chín,
Lòng trí bâng-khuâng sực
nhớ làng:
"- Chị ấy, năm nay còn gánh thóc
Dọc
bờ sông trắng nắng chang chang?...
Im rosigen Lichtschein der Sonne
loesen sich auf : die Nebel der
Traeume.
Vor mir Strohdaecher, mit Goldstaub durchwirkt.
Windhauch
raschelnd in Rockschoessen blauer Tunika.
Ueber Blumengirlanden
der Gartenlaube hinweg
weht Fruehlingsleuchten.
Gruenfrische Wogen von Kraeutern
winden sich bis in den
Himmel.
Junge Dorfbewohnerinnen singen auf den Huegeln.
Morgen
bei der Feier zum gruenenden Fruehling
werden welche, das Spielen
aufgebend,
einem Ehemann folgen.
Dieser Gesang, der die
Berge hinunterflackert,
sich ein bisschen verhaspelt, ist wie ein
Aufruf,
den die Wolken dem zuraunen,
der unten im Bambus
sitzend
den Reiz und die naïve Unschuld spuert.
Da hinten, der Wanderer, trifft auf diesen Augenblick,
in dem der
Fruehling reift,
in der aufkeimenden Sehnsucht sich an sein Dorf
erinnert, “Junge Frau , wirst Du auch in diesem Jahr wieder die
Buerde Deiner Reislast wirklich das ganze Flussufer entlang tragen –
in Sonnengluthitze ?...”
Erna meint : “Schöööön.” Heinz-Hugo
: “Ja , unser Fruehling auf der Halde von Zeche Consolidation ist
immer schoen.” Erna : “Das meine ich doch gar nicht. Ich
meine, das Gedicht .” Heinz-Hugo : “Ach so. Rauxel ist ja
bestimmt nurn Dorf. Aber “Naïve Unschuld” ? , die findeste da
doch gar nicht mehr.” Erna : “Due musst das doch nicht immer
woertlich nehmen. Der Hàn Mặc Tử war eben ein romantisch
Veranlagter. Der war wie ne reine Seele. Unsre Seele dagegen :
schwarz wie der Boden der Halde bei Consolidation. Aber darauf gruent
, ach ja, im Fruehling auch Birke, Kiefer und das Gestruepp. Da
bekommt man schon so Gefuehle wie der Dichter.” Heinz-Hugo : “Na
, Hauptsache, im Sommer gibts die Brombeeren da. Auch schwarz wie
meine Seele …. Oder ?”
In der Regel hat man ja zunächst einmal knapp 10 Monate Zeit um sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass man künftig Verantwortung für ein kleines Leben übernimmt.
Mit der Geburt und der Zeit hinterher hat man dann zusätzlich nochmal Gelegenheit, in seine neue Rolle hinein zu wachsen.
Noch als Tante der total winzigen Bi (re) bei meinem ersten Besuch in Vietnam
Bei mir war das ein wenig anders...
Tante? Papas Freundin? Neue Mama? Viele Fragen für eine 5-jährige
Denn mein Steppke war sozusagen bei der Geburt bereits fast 5 Jahre alt, etwas über einen Meter lang und auch mehrere Zehn-Kilogramm schwer.
Somit war die "Geburt" für mich natürlich etwas komplizierter, als üblich.
(Ein Zusammenschnitt von Bi in verschiedenen Kostümen beim Tanzen ab Winter 07 knapp ein Jahr, nachdem ihre Mutter die Kleine verlassen hatte u.einen knappen Monat, nachdem ich das 1.Mal in ihr Leben trat)
Meine kleine Maus ist nämlich eigentlich gar nicht wirklich "meine" kleine Maus, sondern die kleine Maus einer anderen Frau. Der Ex-Frau meines Mannes und gleichzeitig die Cousine und gerade-Ehefrau meiner ersten, grossen Liebe und nun ebenfalls Exfreund.
Klingt verworren....: und ist es auch!
Beim Malen mit der kl.Zwetschge Nov.07
Den Grossteil der genauen Einzelheiten und Umstände könnt ihr derzeit ja bereits in "Meine(r) Geschichte" (zum lesen bitte einfach auf das "Meine(r) Geschichte" von eben klicken - die Verlinkung führt euch in einem neuen Fenster direkt zur ganzen Story) nachlesen.
Dort habe ich vor einigen Wochen auch einen selbst-gekritzelten Stammbaum gepostet, um euch ein bisschen besser zu veranschaulichen, wer da was mit wem und wie und warum überhapt das ganze so ist, wie es derzeit ist..
(Ausserdem könnt ihr dort jede Menge schöner Bilder von unserem Kennenlernen- und bald bis hin zu meiner Auswanderung nach Vietnam ansehen)
Immernoch ein totals Stummelchen (Bi u.ich im April 08)
Damals, als ich Bi gerade kennen gelernt hatte, wurde ich ihr von den Erwachsenen noch als Freundin ihres leiblichen Onkels - demanch also als ihre Tante vorgestellt.
Ich glaube es war nicht schlecht verwunderlich für sie, als ich dann mit einem Schlag von ihrer Tante - zur neuen Frau an der Seite ihres Papas wurde.
(Meine 3 Lieben: Tung, Bi und King Kong beim herumalbern. Hat für mich was von den Bremer-Stadtmusikanten. :) Am geilsten finde ich Bi`s dauer-Lache kurz vor Schluss. Aufgenommen wurde es glaube ich letzten od.vorletzten Sommer)
Zu der Zeit war ihre "echte" Mutter wohl bereits seit rund einem Jahr im Ausland.
Sie muss so Ende 3-Anfang 4 gewesen sein, als diese -die noch total winzige Hân und ihre Familie- (aus für mich nicht nachvollziehbaren, minderen Beweggründen für so eine schwerwiegende Entscheidung) verliess.
Glücklich mit der neuen Stiefmama (Juli-Aug.08)
Mit den kurzen Stummelbeinchen, der Stupsnase, dem Babygesicht und ihren grossen, runden, traurigen Kulleraugen (daher auch der Rufname "Bi" was u.a. soviel wie Murmel bedeutet), fiel es mir aber Gott sei Dank nicht im geringsten schwer, die Kurze sofort tief in mein Herz zu schliessen.
Glücklicherweise mochte sie mich auch von Anfang an sehr.
Der Tag an dem ich eine ganze Familie heiratete 11.07.08
Dieses Glück hatten z.B. auch meine Mama (Bi`s Stiefoma) und mein ein Jahr-älterer Bruder Daniel (nun ihr Onkel), die sie umgehend mit den liebevollen Namen "Omai" od. "Omman" und "Chú Tèo" (heisst etwa der nette, freundliche Onkel) versehen hatte.
Letztes Hochzeitspic für heute: Hân u.ich Aug.08
Das solch ein intensives Gefühl von Zugehörigkeit und Akzeptanz von Anfang an so ohne weiteres vorhanden war, ist tatsächlich ein Glücksfall gewesen, denn eigentlich ist Bi in ihrem Urteil sehr streng, entschlossen und kritisch.
Wenn sie jemanden nicht mag, dann mag sie ihn nicht und wird ihn auch in der Regel nicht mehr mögen.
Aus, Ende, Amen, Punkt. Das wars dann für den od.die jenige(n). Da hilft auch kein nachträgliches "einschleimen" mehr.
Dem "neuen" Lebensgefährten (naja "neu"..die sind sicher auch schon gute 4 Jahre zusammen) ihrer Mutter erging es so. Ein -im Grunde- tiefguter Mensch was ich so über ihn höre, aber sie kann ihn halt nicht - oder "will" ihn auch einfach nicht leiden können, wenn man so will.
Der kommt auf jedenfalls auf keinen grünen Zweig mehr mit ihr, der Arme.
(Auf diesem 2.Clip ebenfalls aus dem Winter 07, lässt zwar sowohl bei der Kamerafrau-Bi`s Oma-, die mehr Wohnung als Bi filmt, als auch bei Bi -die mehr in den Fernseh kuckt als auf ihre Füsse, die Konzentration etwas nach ;) aber dafür ist es nicht minder sehenswert und ab etwa 3/4 gibts die kleine im Bauchtänzerinnen-Alibaba Kostüm auf etwas tapsigen Beinchen :) total süss)
Zwar hatten Bi und ich im vorletzten Jahr, -kurz bevor und kurz nachdem ihre Mutter sie das allererste Mal seit ihrem Weggang (ich glaube das war ca Anfang 2007) für wenige Wochen besucht hatte, wobei sie sich wohl grösste Mühe gegeben hatte, mich bei meiner Stieftochter in ein äusserst bescheidenes Licht zu rücken- eine Zeit lang einige Diskrepanzen, aber die sind Gott sei Dank inzwischen ausgestanden.
Seitens ihrer Mutter kamen scheinbar Sprüche wie: "Die will dir nur den Papa wegnehmen", "Wegen ihr können wir keine normale Familie sein" usw.
Im Vuon-Tre-con dem Kindervergnügungspark aus meiner Pendelzeit zw.VN u.D, Sommer 08
Richtig ordentlich, haarsträubende und völlig den Haaren herbeigezogene Sprüche die einzig dem Zweck dienten, Zwietracht zu säen und einen Keil zwischen mich und unsere Kurze zu treiben.
Das Han da blöd zu mir war, ist für mich aber nachvollziehbar, auch wenn es selbstverständlich nicht schön für mich war und ich daran auch ehrlich gesagt ganz schön zu knabbern hatte.
Bi wird nun ja aber auch immer älter und beginnt langsam zu begreifen, was da so um sie herum inszeniert wird und wer`s gut mit ihr meint und wer nicht.
Hân als dicker, rosa Weihnachtsmann (Dez.08)
Tùng und ich hüten uns zumindest, es ihrer Mutter gleich zu tun, da die einzige, die am Ende dabei die Leidtragende, die Kleine selbst ist.
Diese Studioaufnahme stammt glaube ich aus dem Sommer 09
Aber ich möchte da jetzt nicht weiter ins Detail gehen, da ich mit diesem Eintrag nicht ihre leibliche Mutter madig machen möchte, sondern eigentlich darüber schreiben wollte, wie es ist bzw war, mit einem Schlag Mutter geworden zu sein.
Bi mit ihrem heissgeliebten "chu Teo" meinem Bruder im April 09
Seltsamerweise habe ich nämlich nicht gleich von Beginn an realisiert, dass ich nicht nur Frau sondern zudem auch Ersatzmama werden würde.
Vielleicht weil Tùng sich zu der Zeit selbst nicht als Vater präsentiert hatte.
Es wirkte auf mich eher so, als wäre das Tùngs kleine Schwester.
Hân`s 8.Geburtstag in der Schule
Was das anbelangt muss ich zugeben, dass ich ein klein wenig stolz auf mich bin, dass ich das inzwischen ändern konnte und meinen Mann dazu gebracht habe, sich heute auch in die Rolle des Vaters eingefügt zu haben und darin sogar auch noch sehr gut ist.
Das kleine Klammeräffchen auf Cat Ba im April 10
So haben wir Bi bis heute gemeinsam das Schwimmen gelernt, machen regelmässig mit ihr Ausflüge in den Kinder-Vergnügunspark, holen sie täglich von der Schule ab und machen Schularbeiten mit ihr, kommen zu ihren Aufführungen, baden-, duschen- und kämmen sie, bringen sie zum Arzt wenn es ihr schlecht geht, haben ihr das Fahrradfahren und Rollschuhlaufen beigebracht (ihre neueste Leidenschaft ist übrigens ein Skateboard, auf dem ich auch bereits meine ersten wackelig-, verstaubten Fahrkenntnisse aufgefrischt habe, um ihr zu zeigen, wie das geht und was es für Tricks gibt), mache ihr die Haare, due Nägel und sie für ihre Auftritte zurecht, tröste sie und muntere sie auf, wenn sie mal traurig ist oder Angst hat vor Prüfungen und versuche ihr Antworten auf die Geheimnisse des Lebens zu geben.
Eben all die Dinge, die man als Eltern einer 10-jährigen Tochter für gewöhnlich so tut.
und im April `10 mit ihrer ebenso geliebten "Omman", meiner Mama
Und wie bei anderen, normalen Eltern auch, werde ich nun so nach und nach mit den Früchten dieser Investition an Liebe, Aufmerksamkeit und Zuneigung belohnt.
Zum Beispiel, wenn mir mal wieder etwas neues auffällt, dass sie sich von mir abgekuckt hat.
Die Art und Weise zu reden, bestimmte Charakterzüge, Überzeugungen und Meinungen, die von mir übernommen wurden oder wenn sie will das ich ihr so einen Zopf mache, wie ich ihn habe.
Langsam wird ein Grössenunterschied deutlich (Tet im Feb.2010)
Wir sind langsam zu einer richtig schönen Familie zusammengewachsen, die so schnell nichts mehr aus dem Gleichgewicht bringt.
Wenn ich damals -als es die Schwierigkeiten zwischen uns gab- das Gefühl hatte, sie würde zwischen uns stehen, ist es derweil eher so, dass sie die Verbindung zwischen uns ist und uns zusammenhält.
Sie ist kein Fluss zwischen den Ufern mehr sondern die Brücke.
Ende 2010
Wir haben wahnsinnig viel Spass mit ihr.
Oben im Kinderzimmer liegen 3 riesige Super-soccer-Wasserkanonen bereit und ein Karton voll mit Keramikfiguren wartet neben den Wasserfarben darauf, von uns dreien bemalt zu werden und das einzige Problem, dass ich noch mit ihr habe ist: das sie mir zwischenzeitlich viel zu schnell gross wird und ich manchmal wünschte, ich könnte die Zeit nochmal zurückdrehen bis zu dem Punkt, wo sie noch so winzig war, damit ich alles von vorn herein viel besser machen kann und ihr auch in den Zeiten, in denen wir wegen der vielen äusseren Einflüsse nicht so gut miteinander klargekommen sind viel, viel mehr Verständnis und Nachsicht entgegenbringen bringen könnte.
Weihnachten 2010. Bald wächst sie uns über den Kopf.. :)
Aber alles in allem ist es bislang gar nicht so schlecht gelaufen.
Die unzähligen Tage der ersten Monate die ich in brütender Hitze mit ihr draussen gespielt und getobt habe, bis Tùng spät Nachmittags aus der Arbeit kam und mich erlöste, das offene Ohr und die offenen Arme die ich immer (auch in den schlechten Tagen) für sie bereit hielt, die etlichen Stunden Zweisamkeit, die ich meiner jungen Liebe und Ehe geklaut habe, um sie statt dessen Tùngs Tochter zu widmen..all das hat sich gelohnt und heute lebe ich in dem Traum von Tung, Bi und mir als glückliche, kleine, vertraute Familie, den ich hatte als ich das erste Mal in Tungs Haus geschlafen habe.
(Könnt ihr übrigens auch im aktuellen Teil von "Meine Geschichte" nachlesen).
Die aktuellste Aufnahme die ich gerade von Han hier habe stammt von vor rund einem halben Jahr. Man achte auf den wahnsinns Unterschied zum ersten Bild. Meine "Kleine" ist eigentl.schon gar keine "kleine" mehr :(
Haha, und da ruft sie auch schon nach mir: "Mami, Mami oi! De con bao.."
(Mami, Mami, ich möchte dir etwas erzählen..)
Sicher will sie mir wieder ein neues Spiel zeigen, bei dem wir gegeneinander antreten können.
Zumindest im Spiel kämpfen wir nach wie vor nämlich liebend gern gegeneinander.
Wenn alle klappt, wird Hân übrigens mit uns das erste Mal für ein paar Wochen nach Deutschland fliegen, damit sie endlich auch mal ihren Opa (der wohl niemals fliegen wird) und ihren anderen Onkel kennenlernen kann. Ich hoffe soooo sehr das es klappt weil ich weiss wie sehr sie es sich wünscht und wir versprechen es ihr schon so lange.
Drückt uns also bitte die Daumen
Ich glaube ich hatte es zuvor bereits schon einmal angekündigt, dass ich auf die "Häusliche Gewalts"-Reihe von Catinat zusätzlich noch einige Clips posten wollte.
In Vietnam gibt es neben der -im Vergleich- fast schon alt-hergebrachten Gewalt innerhalb der Ehe oder eigenen Familie, seit einiger Zeit aber auch noch einen ganz anderen, schockierenden "Trend", der eher die Jugend Vietnams - besonders die Mädchen - betrifft.
Es scheint nämlich derzeit wahnsinnig "in" zu sein, dass sich junge Mädels, auf offener Strasse um irgendeinen Typ "kloppen" und sich dabei gegenseitig mit ihren Handykameras filmen, um das ganze dann hinterher über Youtube ins Internet zu stellen.
Wer z.B. den Suchbegriff "Nữ sinh đánh ghen" eingibt, erhält allein hier über 2 Tausend Ergebnisse..
Es gibt demnach so viele Dokumentationen solcher Attacken, dass ich tagelang damit zugebracht habe, das ganze lediglich auf eine gewisse Anzahl zu beschränken und euch dabei trotzdem möglichst die besten Beispiele zur Verfügung zu stellen.
Besonders von asiatischen Frauen und Mädchen hat man meisten ja eigentlich ein gewisses Standardbild im Kopf, dass von Anmut, Eleganz, Zurückhaltung und Zartheit zeugt...
Auf diesen Videos weit gefehlt!
Mit "Mädchen" haben diese Teenies meiner Meinung nach im Grunde nichts mehr zu tun.
Das hier demonstrierte Machtgehabe und die ausserordentliche Brutalität und Heftigkeit-, mit der sich diese Schülerinnen -meist in Gruppen gegen eine einzelne formatiert- gewaltsam auseinandersetzen, ist für mich absolut schockierend!
Die "heftigsten" Mitschnitte habe mal für euch verlinkt, damit ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen könnt:
(Einige der brutalsten Stellen findet ihr unter Minute: 1:24, 1:32, 3:15 Sprung mit Fuss ins Gesicht, 4:35-4:42 weitere Fusstritte)
Hier wird eine Schülerin sogar mit einem Stock geschlagen:
Auf diesem Clip wird ein junges Mädel ebenfalls aus Eifersucht geschlagen:
Aber auch Jungs stehen ihren weiblichen Gefährtinnen in nichts nach, wie auf dem folgenden Video zu sehen ist, auf dem ein Junge unglaublich brutal auf seine Freundin einschlägt.
Von den vielen Anwesenden greift aber selbstverständlich niemand ein:
Am beliebtesten ist es aktuell aber vermutlich, auf aggressivste Art und Weise gegen die eigenen Klassenkameraden vorzugehen:
Zum Schluss nun noch der Beispielclip für die häusliche Gewalt, auf dem ein Mann über einen relativ langen Zeitraum wiederholt auf seine Frau einschlägt:
Alles in allem entsprechen diese Aufnahmen ganz sicher nicht den gängien Moralvorstellungen und Verhaltensweise, besonders der Jugendlichen bzw jungen Frauen.
Trotzdem ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich vermutlich durch die Verbreitungs- u. somit Profilierungsmöglichkeitn auf neuen Medienplattformen wie Youtube -die es in der Vergangenheit ja nicht gab- solche Fälle stetig häufen.
Diese traurige Entwicklung kennt man bereits aus anderen Ländern, darunter auch die in der europäischen Union und Vietnam bleibt von diesen Tendenzen selbstverständlich auch nicht verschont.
Bei einer solch breiten Masse an Material allein auf dem Youtube-Kanal, von dem es zudem einige der schlimmsten Mitschnitte- aufgrund ihrer ausserordentlichen Brutalität und Diskriminierung gegen einzelne- ins staatliche Fernsehen "geschafft" haben, damit nach den Täterinnen und Tätern der Übergriffe gefahndet werden kann, ist es mir schleierhaft, dass in einem Land, das seine Medien grösstenteils sowieso kontrolliert und dirigiert solche Veröffentlichungen nicht unterbunden werden.
Ich denke durch ein Einstellungsverbot dieser Handyaufnahmen könnte man das Problem sicherlich entscheidend eindämmen, weil den Jugendlichen dadurch natürlich dann eine so rasante und umfangreiche Verbreitung unmöglich gemacht würde und die daraus resultierenden Trittbrettfahrer ebenfalls eingedämmt werden könnten.
Vielen würde ohne die Gegebenheit auf ein breites Publikum bestimmt der Anreiz verloren gehen.
Warum in Sài
Gòn leben ? Mal abgesehen davon,
dass ich mit einer Vietnamesin aus Sài
Gòn verheiratet bin . Das war
fuer mich in meiner Planung unseres Projekts “Leben in Saigon”
:
1. Urbanitaet.
Der Anspruch, immer und sofort Anschluss an die Mittel zu haben, die
ein unhinterfragt modernes , grossstaedtisches Leben ermoeglichen.
Die Apotheke z.B. soll innerhalb von drei Minuten erreichbar sein.
2. Anonymitaet.
Ich will nicht staendig unter dem Stress stehen, beobachtet,
gewuerdigt und gewertet zu werden. Ich will mich oefter mal “gehen
lassen” koennen. Eben drei Minuten aus unserem Labyrinth heraus und
ich trete auf die belebte Bui Vien, Touristen, Cyclofahrer, Geschaeft
an Geschaeft, dazwischen Garkuechen, alle dreissig Meter ein Stand
mit Leckerem, Angestellte aus den Bueros auf den kleinen
Plastikhockern , Barmaedchen, Zulieferer, Internetcafes …
“Abstand” auch zur “Grossfamilie”. Nicht immer praesent sein
muessen und den Erwartungen entsprechen. Das hatte ich 43 Jahre im
Beruf. Mich in der Freizeit wie auf Inseln dort niederlassen und
lesen oder schreiben oder mit dem kleinen Laptop im Internet surfen,
wo man oberflaechlich einige Gewohnheiten von mir kennt. Mehr
nicht.
3. Nachbarschaft.
Im Gegensatz zur Urbanitaet und Anonymitaet will ich gleichzeitig
die Naehe zu Menschen in der direkten Umgebung . Ich suche die
Dichte einer unmittelbaren Wohnumgebung. Auf gar keinen Fall Hochhaus
oder europaeische oder amerikanische Reihenhauskultur. Ich will den
“Tante Emma Laden” mit der Moeglichkeit “anzuschreiben”
moeglichst in Sichtweite. Ideal : wenn wir die Tuer zum Haus einen
grossen Teil des Tages einfach offen stehen lassen koennen. Wenn
“mein” Friseur um die Ecke erreichbar ist; nicht allein zum
Haareschneiden sondern zur “Pflege”, mal rasieren oder Haare
waschen, Ohren saubermachen und zur Kommunikation. Wenn zwei Haeuser
weiter der Nachbar mir einen Kaffee rueberschickt , waehrend uns sein
kleiner Sohn neugierig besucht. Wenn die Nachbarin gegenueber meiner
Frau spontan Massage geben kann. Wenn die andere Nachbarin ihr ebenso
ungeplant die Fingernaegel lackieren kommt . Wenn der Elektriker und
der Installateur in der Nebenstrasse unmittelbar erreichbar wohnen
und arbeiten. Eine kleine Zweimann-Tischlerei und die Dame mit der
Naehmaschine uns direkt gegenueber draussen vor der Tuer …
Das alles “unter
einen Hut” kriegen ?
Das Grundgefuehl dafuer, dass das an einem
Ort moeglich waere, hatte ich gegenueber Saigon. Es haette auch
Paris sein koennen, oder Rom, oder Toronto oder Shanghai oder Buenos
Aires oder Valparaiso oder Berlin. Nun ist es Saigon. Das
Uebrige ergab sich, teilweise war es da, teilweise musste es gesucht
oder “erarbeitet” werden, in mehreren Jahren.
Dabei
uebersahen wir zunaechst etwas, was so nah lag, wahrscheinlich weil
es so nah war : da, wo meine Frau geboren wurde und aufgewachsen ist.
Genau in dem Viertel. Da lagen Urbanitaet und Nachbarschaft
nebeneinander. In einem Labyrinth von Gassen, in das sich ein Tourist
mal selten verirrt. Und wenn ich meinen Anteil an Anonymitaet will
und untertauchen moechte in der Menge, dann habe ich das in drei
Minuten Entfernung.
Ein Bewusstsein fuer
die absolute Grenze unseres Hiersein-Koennens ist bei meiner Frau
und mir vorhanden : bei Pflegebeduerftigkeit von einem von uns ist
zur Zeit Deutschland fuer uns besser. ( Ein Besuchstrip nach
Sihanoukville in K zum Zweck der moeglichen Bestimmung des
Altersruhesitzes endete negativ.) Die Bruecken nach D bleiben
erhalten. Also doch auch etwas wie “auf Abruf”. Der „Spagat“
eben. Man muss nuechtern bleiben.Ich lebe hier. Nach einem
Herzinfarkt oder einem Schlaganfall oder bei beginnender Demenz hier
in VN leben muessen : unmoeglich. Auch wenn ich mir die mich im
Rollstuhl anschiebende vietnamesische Hilfskraft finanziell leisten
koennte : bei der hiesigen Mentalitaet moechte ich ihr und ihrer
Familie nicht hilflos ausgeliefert sein; etwas weniger als meinen
eigenen Verwandten hier oder in D und weniger als in einem auch
nicht in allem tollen deutschen Heim jedenfalls . Oder ?
Interviewer : “Excuse me. Have you got five minutes for an interview with you ? We are students from Ernst-Thälmann-School. We want to hear, how much you like Vietnam and why .”
Heinz-Hugo : “O.k. Na denn man tau . Her with your questions.”
Interviewer : “Thank you, sir , where are you from ?” Heinz-Hugo : “Ich bin from Castrop-Rauxel.” Interviewer : “Ah, Italy !?” Heinz-Hugo : “No, Germany.” Interviewer :”Ah, Michael Ballak .” Heinz-Hugo : “No, Mesut Oezil.” Interviewer : “What do you like in Vietnam ?” Heinz-Hugo :”The beer. A lot of different beer-Sorten. And going to hairdresser.” Interviewer : “But you nearly not hair , nearly bald … Something else you like ? The girls … ?” Heinz-Hugo : “hmmmm. Yes. No. My wife, see Erna beside me, the most beautiful woman here !” Interviewer : “What do you dislike in Vietnam , sir ?”
Heinz-Hugo : “A lot. Nearly everything. I dislike hot weather, language, higher prices for beer for a foreigner, cold smiling of the people , so many vietnamese people here …” Interviewer : “ What are you missing in Vietnam ?” Heinz-Hugo : “Mettwurst. Sauerkraut. Bundesliga …” Interviewer : “Do you want to come back one day in the future to visit Vietnam ?” Heinz-Hugo : ”Sure. It’s so nice and cheap here !”
Interviewer :” Now I may interview your wife, Madame Erna, you don’t mind ?”
Erna : “ Welcome. Sure. Hau rein.” Interviewer : “ What do you like in Vietnam, Madame Erna ?” Erna : “Cheap prices.” Interviewer :” Something else ?” Erna : “No. Yes, the fruits, fingernail studio, massage, cute children …” Interviewer : “What do you dislike ?” Erna : “Cockroaches in hotel. Ants everywhere, even in food, too hot, in supermarket too cool , meat zu zäh . Too much noodles , not enough Kartoffeln. Girls nearly naked. Traffic : nearly deadly dangerous to cross a street. Interviewer : “Thank you so much to help us. Our last question : Do you want to come back to Vietnam and travel again ?” Erna : “Sure. It’s so nice, so lovely here !”
Gewiss : Die meisten Paare leben miteinander oder im Alter nebeneinander , so aehnlich wie in Deutschland auch . Uns ist neben dem, was gut oder zufriedenstellend “laeuft” , nur auch aufgefallen (und Alkohol ist oft eine Quelle haeuslicher Unzufriedenheit) :
1.Die Nachbarin in unserer Hẻm: nachdem wir alle begeistert waren von dem kleinen Wuermchen, das als Drittes in die Familie nebenan hineingeboren wurde , machte die Mama Schulden. Im Spiel. So viel, dass sie sie nie wieder im Leben zurueckzahlen kann. Sie nahm , wohl fuer immer, Abschied von uns und von ihrer Familie und zog sich zurueck ins Mekongdelta zu ihren Eltern. Die drei Kinder besuchen sie dort gelegentlich. Wir versuchen zu helfen, wo immer es geht. Voraus ging im vorigen Jahr : heftigstes Geschrei, auch mitten in der Nacht, aus dem Haus der Betroffenen. Dann war sie eines Morgens weg.
2.Vor zwei Monaten heirateten unsere aelteste Enkelin mit unserer Unterstuetzung einen lieben, netten jungen Mann. Nach drei Wochen hiess es : sie giften sich an, auch lautstark in und vor ihrer Wohnung im Haus der Eltern des jungen Mannes. Eifersucht und Geld spielten eine Rolle. Beide schaemen sich vor uns und kontaktieren uns nicht mehr. Die Telefonnummern haben sie geaendert.
3.Nach 40 Jahren Ehe laesst sich eine Verwandte von uns von ihrem mir lieben Ehemann scheiden. Viel Getoese ging dem voraus. Er trinkt viel Alkoholisches. Kinder haben sie nicht. Der einzige Sohn hat sich vor Jahren umgebracht. In unserer Furcht vor Suizid des Mannes verfolgten wir ihn eine ganze Nacht in der Stadt. Jetzt lebt er – mittellos - in der Naehe seiner Herkunftsfamilie im Sueden.
4.Letzte Woche : der Schwiegersohn kam bei uns vorbei. Mit auffaelligen drei langgezogenen Schnittwunden verdaechtig nebeneinander im Gesicht. “Beim Rasieren”. Die Ehefrau, unsere Tochter, ist eine allseits bekannte “Kratzbuerste”.